Sonntag, 13. September 2009

Cairns und WWOOFing

Es ist Sonntag Nachmittag und es gibt wieder vieles Neues zu berichten!
Am Freitag ging unser Flieger von Sydney nach Cairns. Jedoch stellte sich nicht der Flug, sondern das zum Flugafen kommen als Herausforderung dar. Wir bestellten ueber die neuen Rezeptionistinnen einen Shuttle Bus vom Hostel zum airport, als der Shuttle Bus kam, um uns einzusammeln stellte der Fahrer nur fest das wir die falschen Tickets haben und uns nicht mitmnehmen konnte. Wir mussten uns neue Tickets ausstellen lassen und auf den naechsten Shuttle bus warten. Doch dieser hatte Verspaetung und es wurde allmaehlich knapp mit dem Fliegen.. Denn eine Stunde vor dem Flug werden die Check In Schalter geschlossen und es war nur noch eine dreiviertelstunde Zeit bis zum besagten Termin. Wir riefen uns ein Taxi, was wesentlich schneller zum Flughafen kommen wuerde, naehmlich in ca 20 Minuten. Dieses lies sich dann auch noch Zeit, die Nerven lagen blank und wir waren sehr sauer auf die Rezeptionistinnen. Koennt ihr euch das vorstellen: Ich vor einem FLUG habe nur Angst vor dem Nicht-Hinkommen!?
Genau zur letzten Minuten haben wir es zum Flughafen geschafft ud konnten seit Stunden der Aufregung das erste Mal richtig durchatmen.
Der Flug war soweit in Ordnung ud ging schnell vorbei. Das Hostel in Cairns hatten wir schon vorgebucht und mussten nur noch irgendwie dorthin kommen, dies klappte dann auch ueberraschend gut mit einem Shuttle bus ;)

Als wir endlich im Hostel ankamen, stellten wir schnell fest, dass es zum verherigen Hostel echter Luxus war: geraeumige, ordentliche, saubere Zimmer und Badezimmer, ein grosser Pool, viele Palem, eine grosser Innenhof, der fuer den Aufenthalt diente und eine tolle Kueche!
Wir waren begeistert, lernten schnell eine Mitbewohnerin kennen, die uns dann allerdings berichtete, dass es weitaus schwieriger ist ind diesem Hostel anschluss zu finden. Sie, Maaria ist alleine Unterwegs, hatte Heimweh und konnte sich einfach nicht zum Weiterplanen aufraffen. Wir konnten das zwar nachvollziehen, aber dennoch war es schwer zu verstehen, denn in dieser Situation waren wir bisher noch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es zu zweit einfacher ist auf andere Leute und Gruppen zuzugehen, als dass man da alleine hockt.
Uns war dies aber relativ egal, denn wir wuerden nur bis Sonntag frueh im Hostel und in Cairns bleiben.
Am Samstag machten wir uns einen ganz entspannten Tag, lasen Buecher und lagen einfach nur mal in der sehr heissen Sonne am Pool herum.
Abends wollten wir gemuetlich etwas kochen und stiefelten um 6 Uhr zum einkaufen los, was wir allerdings nicht beachteten waren die Oeffnungszeiten! Anders als in Deutschland oder Sydney, schlossen die Supermaerkte in Carins schon um 4 Uhr nachmittags. Wir brauchten sehr lange um einen Supermarkt zu findne, der 24hour service hat.
Spaeter setzten wir uns zu einer Gruppe Backpacker, die aus Frankreich, England, Deutschland, der Scjhweitz und Schweden waren. Wir spielten Gitarre, sangen und tranken etwas Wein. (Ganz tolles KjG-Feeling ;))Wir jeden dieser Gruppe sollte es der letzte Abend in Cairns werden, denn alle wollten am Sonntag nach Mission Beach weiter, um dort ein Auto zu kaufen, Jobs zu suchen oder oder oder..
Am Sonntag frueh mussten wir schon um 6 Uhr aufstehen um den Bus nach Mission Beach zu bekommen. In Mission Beach angekommen, stellten wir fest, dass wir keinen Handy Empfang hatten und nu keine Ahnung hatten wie wir unsere WWOOFing Familie erreichen koennten. WIr suchten lange Zeit nach einer Telefonzelle und riefen dort an, aber Nadine hatte anscheinend auch keinen Empfang, wir quatschen auf die Mailbox und warteten. Geschlagene 2 Stunden sassen wir dort und suchten nach Nadine, die wir niergends auftreiben konnten, wir riefen nochmal an und erreichten sie auch endlich. Wir beschrieben ihr wo wir waren und sie sammelte uns schliesslich dort ein!
Wir assen mit ihr, ihren Kindern und Mann Benjamin zu Mittag und machten uns anschliessend auf zu dem Haus.
Es war eine lange Fahrt ueber abseits gelegene Strassen, vorbei am Beach, an dem wir kurz hielten. Als die Strassen immer enger und holpriger wurden konnten wir uns langsam auf das Neue einstellen. Um uns herum begann der Regenwald und nun standen wir vor einem "Haus", das sich wohl eher als Blechhuette beschreiben laesst. Eine Kueche, kleine zusammengelegene Schlafzimmer, einem kleinen Tisch und das Aussengelaende. komplett von Regenwald umgeben, fanden wir uns auf einer Wiese wieder, die mit einem Tipi besetzt ist und einer Garage neben dem "Haus" hat. Wir konnten waehlen ob wir im Tipi oder im so genannten Loft schlafen wollen, wir entschieden uns, nach der Aussage dass das Tipi nicht wasserdicht ist fuer die loft in der Garage. Das zu beschrieben ist etwas schwierig: es ist als eine Art erhoehung gebaut auf der ein arrangiertes groesseres Holzbrett liegt, was uns zu tragen hat. Wir haben dort fuer unsere beiden Matrazen Platz gefunden und werden dort ohne Tuer, Tor oder sonstigen Abschluessen zum Rgenewald schlafen.
Nadine erklarte uns schnell, das sie weder Internet, Telefon noch sonstige Elektrizitaet hat. Die Teilette steht im Garten, abseits vom Haus gelegen und ebenfalls ohne Tuer zum Regenwald versehen. Das es dort fliessendes Wasser gibt hat und anschliessend schon stark gewundert ;)
Der Platz hinterm Haus, dient als Terasse mit Dusche und Waescheleine versehen und als Garten mit Gemuesegarten und Kompostanlage etc bestueckt.
Es ist im moment schwer zu beschreiben wie ich mic fuehle, denn diese "Welt" stellt ein komplettes Gegenteil zu meinen zu Hause, zu dem was ich/wir kennen dar. Momentan laesst sich meine Gefuehlslage wohl recht gut als geschockt beschreiben, aber wir werden abwarten wie es sich weiter entwickelt. Je nachdem wie es us geht, wie die Familie ist und wie wohl wir uns fuehlen, werden wir entscheiden wie es weiter geht. Wir werden es als Erfahrung, als Abenteuer sehen, was fuer einige Tage wohl recht gut auszuhalten ist.
Wir muessen einfach positiv denken und schauen was die naechsten Tage bringen, jedenfalls werden wir den Kopf nicht haengen lassen!
Achja wie wir jetzt zum Internet gekommen sind: ca 5 km entfernt ist eine Art Hof, wo bekannte von Nadine wohnen, diese haben sowohl Internet, Telefon, als auch Strom. Mal schauen wie oft wir es schaffen hierher zu kommen ;)

10 Kommentare:

  1. wahnsinn!!!!! das hört sich ja mal echt heftig an unter welchen bedingungen ihr da wohnt :D:D:D:D habt ihr denn schon erfahren wie eure arbeiten da aussehen?? :D:D:D vielleicht essen jagen gehen oder so :D:D:D:D

    :*

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  2. Hi Tona, na das hört sich ja richtig nach Steinzeit in Australien an. Da wird es ja auch schwer sein von da wieder weg zu kommen und was neues zu finden. Wenn ihr nicht tel. könnt dann lernt ihr jetzt wohl zu trommeln. Ich hoffe das ihr bald was neues habt. LG Michaela (die mit Laptop auf den Knien vor dem Fernseher mit Autorennen sitzt, gl. die Kaffeemaschine anschmeißt und aus dem kalten Kühlschrank einen im Backofen gebackenen Kuchen holt) tut mir leid aber das mußte jetzt mal sein. Machs gut und paß weiter gut auf.

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  3. Hey Tona,

    das hört sich ja echt krass an!!! Aber dank RTL und dem Dschungelcamp wissen wir ja alle, wie man sich so durchschlagen kann =) Viel Erfolg und alles Gute!!!!

    Babsi

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  4. Hi Antonia, passt auf euch auf! Bin gespannt auf deine weiteren Berichte, die Reise ist ein echtes Abenteuer!
    Liebe Grüße Petra und Peter

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  5. Hi Tona,
    diese Erfahrungen haben Iris und ich in Ecuador im Regenwald auch gesammelt. Eine zeitlang lässt sich das schon aushalten, dann will man aber auch irgendwie in die Zivilisation zurück.
    Viel Spaß bei eurer weiteren Abenteuertour!
    LG Daniel

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  6. Hey,
    liebe Grüße erstmal. Ich kann nach dem ich das gelesen hab zum ersten Mal mit Fug und Recht behaupten, dass ich euch beneide ;) Voll cool, wer weiß wie lange man sowas überhaupt noch irgendwo erleben kann :) Saug es in dich auf, denn du wirst dich bestimmt noch oft dorthin zurücksehnen, wenn du wieder im geregelten Normaloalltag steckst! Think positive! Drück dich, Philipp

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  7. Hallo Toni,
    gespannt und mit Mohrenkopf in der Hand,
    lese ich deinen "Reiseführer"und bin doch
    ein wenig neidig.
    LG.Britta
    PS: Pass schön auf dich auf.

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  8. hallo meine süße,
    werd dir am wochenende mal schreiben, wenn ich mehr zeit habe, dir ausführlich alles zu berichten:)

    will dir erst einmal ganz herzlich für die geburtstagssms und-karte danken!!! ich hab mich soooooooooooo...gefreut und echt nicht damit gerechnet!! bin in gedanken so oft bei dir und hab dich sooooo lieb♥♥♥

    dicken knutschaaaa
    bianca

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  9. Hallo meine kleine,
    hab mich über deinen Anruf t.... gefreut. ich denke ihr werdet euch durchbeißen. Es ist schon schwer für mich, dir/euch nicht unterstützend zu helfen. In Gedanken bin ich immer bei Dir.
    Nochmals liebe Grüße
    Peter

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  10. hey süße,
    hoffe dir gehts gut!
    ist echt spannend immerwieder zu lesen was ihr so neues erlebt!!!!
    ich hab am freitag letzte woche meine weißhetszähne rausbekommen und alles gut überstanden!:-)
    freu mich schon wenn du wieder berichtest!
    hdsl :-*

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