Montag, 5. April 2010

Nachdem wir die Great Ocean Road hinter uns gebracht haben, hatten wir ein paar wenige Tage in Adelaide. Dort kann man nicht besonders viel sehen oder machen, somit organisierten wir nur unsere Weiterfahrt.
Wir flogen von dort nach Alice Springs, ins Herz Australiens. Von dort aus machten wir die Rock Tour. Was bedeutet, dass wir fuer 3 Tage draussen im Outback mit einer Gruppe von 20 Leuten uebernachten wuerden, unter STernenhimmel.
Fuer mich ist es momentan sehr schwierig unseren ganzen Erlebnisse in Alice SPrings zusammen zu fassen, weil wir einfach so viel gesehen, gehoert und gemacht haben. Ich werde das dann lieber in Ruhe erzaehlen, wenn ich bald zurueck bin ;)
Jedenfalls haben wir 3 Tage im Outback verbracht und sind dann am letzten Dienstag von Alice Springs mit dem ZUg weiter ans Top End nach Darwin gefahren.
Die Zugfahrt hat kanppe 24 STunden gedauert mit einem Stop ueber 4 Stunden in Kathrine. Es war ziemlich unbequem und ich habe mir eine huebsche Erkaeltung eingefangen von dem tollen Air Con...
Als wir dann in Darwin ausgestiegen sind, waren wir erstmals wieder ueberrascht wie heiss und stickig die Tropen doch nur sind. Zwar war es in Alice Springs auch jeden Tag ueber 30 Grad, aber es hat wenisgtens noch ein Lueftchen geweht.
in Darwin ist es auch um die 30 Grad und das bei einer Luftfeuchtigkeit von ca 90% und der Moeglichkeit dass es egal wie sonnig es gerade ist, jeden Moment anfangen kann zu regnen...
Jedenfalls ist das Wetter nicht soo angenehm.
Aber wir machten vom letzten Samstag bis SOnntag eine Tour zum Kakadu National Park, der halb so gross ist wie die Schweitz. Auf der Hinfahrt hielten wir bei einem Fluss, wo wir eine Croc Tour gemacht haben. Vom Boot aus wurden die Krokodile angelockt und sie wurden durch das Fleisch zum Hochspringen verleitet. Somit konnten wir viele tolle Fotos machen, wahrend der Krokodile wenn sie Glueck hatten ein kleines STueck Fleisch bekamen... Ob das so gerecht war?!?!
Naja, von dort ging es weiter zum Eingangstor der Kakadu Nationalparks. Unser Tour Guide Brad machte uns Deutschen erst einmal klar dass der Nationalpark nicht nach dem Vogel benannt ist, sondern nach der Gegend Kakadu. (Im Englischen heisst der Vogel cockatoo...)
Somit betraten wir nun den Park. Jedoch hiess es wiedermal fahren... Wir kamen schliesslich zu einem kleinen Wanderweg an den alten Gemaelden der Aboriginies vorbei. Brad erklaerte uns die verschiedenen Bilder und die Gruende der Entstehung, ausserdem erfuhren wir erneut viel ueber die stories der Aboriginies, was sehr interessant war!
Wir gingen also diesen Weg entlang und schwitzten nur vom im-Schatten-stehen und mussten dann auch noch einen "Berg" rauf.. Der Ausblick von dort oben war richtig beeindruckend und wie uns Brad sagte, wurde dies auch in einem bekannten Film einbezogen und dort gedreht (ich habe den Namen gerade vergessen =o). Dort standen wir nun und genossen den Ausblick auf Deichlandschaften, die Waelder im Hintergrund und verschiedene Felshuegel. Dese Sandstein-Felsen sind wohl die aeltesten der Welt.
Anschliessend gingen wir zurueck zu unserem 4Wheel drive car, ein hoechst unbequemer Gelaendewagen ;). Mit diesem sind wir dann weiter zu unserem Camp gefahren. Ich war so gluecklich, als ich sah, dass wir in einer installierten Campstation schlafen weurden und nicht unter freiem Himmel, denn es wuerde so unglaublich heiss werden! (auch nachts kuehlt es hier so gar nicht ab!)
Jedenfalls hatten wir dan unsere Betten dort, kochten gemeinsam unser Abendessen(Achja, zum Abendessen gab es uebrigens fuer alle nicht-Vegetarier ein leckeres Kanguruh steak :) yammi.) und wollten dann am Lagerfeuer etwas Didgeridoo spielen..
Bei den vielen Muekcen, war dies aber mehr als ausgeschlossen. Ich stand nur 5 Minuten draussen und hatte bereits unglaubich viele juckende Stiche. Somit war ich froh, dass ich bald wieder eingehen konnte und umso glueklicher, dass es ein "drinnen" gab! -nicht dass es in irgendeiner Weise luxerioes gewesen waere, aber eben mit einem Ventilator und mit wenigen Muecken.
Am 2. Tag unserer Tour ging es wiedermal frueh los und wir fuhren zu unserem ersten Wasserfall. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einen ueber 4Meter hohen Termitenhuegel. Brad erklaerte uns das Leben der Termiten und den Aufbau dieser Huegel. Anschliessend ging es zum Motorcar Wasserfall. Nach einem 5 km langen Weg und dem Klettern auf den letzten Metern, kamen wir endlich an! Es war ein toller Ausblick auf einen 50 Meter hohen Wasserfall, wir waren von der Hitze so fix und fertig, dass wir gleich ins Wasser sprangen und diese Abkuehlung mit der Aussicht total genossen! Einfach super!
Doch schon bald (wie so Touren eben sind, geht es immer schon bald wieder weiter) machten wir uns auf den Rueckweg zum Auto, nahmen dort das uebliche Lunch ein: Sandwiches und machten uns auf den Weg zum Bourdes Creek (oder so aehnlich).
Dieser Weg war auch gar nicht so lang, somit kamen wir an dem kleinen suessen Wasserfall schon frueh an, freuten uns trotz allem aber auf diese angenehme Abkuehlung. Wir blieben ueber laengere Zeit dort, als wir dann zurueck zum Auto kamen hiess es auch schon wieder Abschied nehemn. Alle die nur die 2 Tages Tour- darunter auch wir, gebucht hatten wurden nun abgeholt und zurueck nach Darwin gebracht.
Da wir in den letzten tagen fast den ganzen Kakadu Nationalpark durchquert hatten, waren es nun ueber 400 km zurueck nach Darwin, also eine ganz schoen lange Strecke ind eisem unbequemen AUto. Aber was muss, das muss, also machten wir uns auf den Weg und waren heilfroh, als wir endlich in Darwin in unserem Hostel ankamen!
Gestern genosen wir den Ostermontag und gingen zum Meer. Dort lagen wir gemuetlich in der Sonne, bis es gegen Nachmittag wie meistens hier wieder angefangen hat zu regnen und Gewittern. Im angenehm kuehlen Regen ging es dann wieder zurueck zum Hostel.

Nun haben wir noch einen Tag in Darwin, bevor es dann am Donnerstag per Flugzeug nach Perth, in den Westen Australiens geht. -Ja, ich werde hier noch zum richtigen VielFlieger...
:):)

Mittwoch, 24. März 2010

OH Great an Ocean Road!!!



Uuuuuund unser Van!!!! Ja der Beatles Van rockt!!!
Und zuletzt: das Ankommen in Adelaide, bei Sonnenuntergang.

Ebenfalls im Grampians: Vor den beeindruckend schoenen Mc Kenzy Waterfalls
Die Aussiecht von den Balconies... Erinnert es nicht an den Koenigsberg aus Koenig der Loewen??;)
Im Grampians National Park, beim Erreichen der Mt William Bergspitze
The Grotto... NAch all den wunderschoenen Steinformationen stellte dieses eine willkommene und tolle Abwechslung dar
DAs Postkartenmotiv: Razorback
Auch wenn es aussieht, als waere ich hineingeschnitten... Wir waren wirklich da!!!! Die 12 Apostel.
Tabea, Anna und ich nach dem Schwimmen im Ozean vor den etwas ebgelegenen Eskine waterfalls
Ein erster schoener Ausblick aus dem Auto, aber es sollte noch besser kommen...
Der Beginn der Great Ocean Road!

Sonntag, 14. März 2010

Letzte Nacht in Melbourne!

Jetzt neigt sich unsere letzte Nacht in Melbourne dem Ende zu.
Zeit letzter Woche Samstag habe ich nicht mehr arbeiten muessen. Zwar hatte ich gesagt, dass ich bis Mittwoch arbeiten koennte, aber der Italiener war zu stolz mich weiter in das Raster zu tun. Also hatte ich seitdem genug Zeit Melbourne weiter zu erkunden. Am Sonntag letzter Woche waren wir auf dem moomba Festival in Melbourne, wo ein Rad Bull Flugcompetition statt fand. Wir sahen leider nur das Ende, aber dafuer haben wir Schlangen, Skateboard Fahrer, Bands, Wasserski Fahrer und vieles mehr bewundert. Anna und ich ahben uns dabei auch das Gesicht schminken lassen und mit den anderen aus dem hostel Mexikanische und weitere bands bewundert :)
Am Montag wurde es dann Zeit fuer mich, mein letztes Gehalt abzuholen und allen beider Arbeit Goodbye zu sagen. Leider war es an diesem Tag auf Grund der public Holidays ziemlich stressig, sodass mich Toni (der Besitzer) eher loswerden wollte. Ich bekam mei geld und sprach die letzten netten Worte mit meiner Namensverwandten, sagte Tschuess zu meinen netten Mitarbeitern und liess mich von toni mehr oder weniger freundlich hinaus begleiten... Naja, wie ich bereits sagte, die Italiener....
Das Kapitel Arbeit war damit auch abgeschlossen. Ich bin froh dass Anna und ich die naechsten tage noch genuegend Zeit haben wuerden Melbournes Sights zu besichtiegen. Das taten wir dann auch mit vollem Erfolg!

Somit schauten wir uns den Botanischen Garten, die St Pauls Chruch, Chinatown, das Skydeck, die Docklands und die Brunswick St an. Wir hatten genuegend Zeit und Ruhe alles zu betrachten und nun die Gewissheit zu haben, alles von Melbourne gesehen zu haben.
Die letzten Tage gingen wir mit all den Leuten aus dem hostel zusammen aus, wir endetetn meistens in den fruehen Morgenstunden im Hostel und waren froh eine so gute Nacht gehabt zu haben. Wir tanzten ausfuehrlich und hatten wie so oft in den letzten 8 Wochen sehr viel Spass zusammen!
Heute Nacht leif alles sehr ruhig ab, da die meisten morgen frueh arbeiten muessen. Also verbrachten wir einen guten, gemuetlichen Abend hier im Hostel und nun wurde es Zeit goodbye zu sagen. All die Leute, die wir die letzten Wochen so gut kennen lernen konntan verabschiedeten sich. Mit dem Vorsatz, dass wir uns vielleicht irgandwann mal, irgendwo wieder sehen wuerden. Aber wer weiss das schon!
Somit faellt es mir, wie schon so oft schwar Tschuess zu sagen. 2 Monate in Australien ist eben eine lange Zeit und man lernt die Leute teilweise ueber 24 Std so gut kennen und man weiss nie ob man sich je wiedersehen wird. Eben genau das, was ich nicht mag an Australien: das Verabschieden!!!

Fuer uns geht es morgen mit einer Freundin aus Tully (Tabea) weiter ueber die Great Ocean Rpad nach Adelaide. Wir haben uns mehr oder wneiger spontan einen Campervan gemieten, mit dem wir die naechsten 8 tage auf der linken Seite Australien erkunden werden! Darauf freue ich mich ungemein! Wir werden wiedermal so viel sehen und neue Erfahrungen sammeln, ich kann es kaum erwarten...

Montag, 1. März 2010

Jetzt komme ich endlich mal wieder zum Schreiben. Auch wenn ich im Hostel freies Internet habe, scheint es als ob staendig jemand wartet und man nie Zeit hat...
Anna und ich sind weiterhin in Melbourne. Nachdem Anna einen Tag als Insulation Verkaeuferin gearbeitet hat, fand sie zufaelligerweise einen Job als Kellnerin, was wesentlich mehr Spass macht ;) Nun arbeiten wir also beide in einem Restaurant.
Mein Job laeuft soweit gut, ich arbeite 30- 40 Stunden die Woche. Meine Arbeitskollegen sind zum Grossteil nett, nur sind 2 dabei, die meinen mir immer Anweisungen geben zu muessen. Die sind wirklich unfreundlich und ich mag sie so gar nicht. Aber dann sage ich mir immemr wieder, okay ich mache meine Arbeit und sie sollen ihre einfach mach. Da wir wohl in 2Wochen wieder weiterreisen ist es ja auch egal.
Mein Boss Toni beobachtet mich weiterhin aus em Hintergrund, aber das tut er ja mit allen, ausserdem meckert er auch jeden so an, deswegen nehme ich das auch nicht mehr so schwer.. Es ist einfach so seine italienische Persoehnlichkeit ^^
Bei der Arbeit werde ich von den Kunden auch immer wieder gefragt wo ich her komme, am Anfang gingen die meisten von Schweden oder Deutschland aus. Doch mittlerweile wird auch viel oefter auf Neuseeland oder Kanada getippt. Das macht mich etwas stolz, da es ja bedeutet, dass ich meinen Akzent twas verloren habe und mein Englisch verbessern konnte.
In meinem Hostel laeuft es auch sehr gut, wenn man das so sagen kann :D. Wir haben uns als eine grosse Gruppe zusammengefunden, die nun seid ueber einen Monat fast jeden Abend etwas unternimmt und es immer etwas zutun gibt. Wir waren zusammen im Museum, im Park, am Strand, im Kino, etwas Essen aber vor allem haben wir sehr viele Parties zusammen gefeiert. Dabei sind vor allem unsere BBQ zu erwaehnen, die mindestens einmal die Woche stattfanden und jedes Mal bis in die fruehen Morgenstunden gingen. Achja wir spielen hier auch mit den jungs aus dem Hostel gelegentlich im Park Fussball. Einer unserer Hoehepunkte war wohl Karneval. Waehrend ihr zu Hause in Koeln ein rieseges Fest hattet und ueber die ueblichen 6 Tage gefeiert habt, haben wir hier in Australien die wohl beste Karnevalsparty Australiens auf die Beine gestellt.
Das ganze wurde von anna und mir organisiert und umfasste den ueblichen BBQ und einen Kostuem Wettbewerb. Denn wie sonst haette ich zB einem japaner erklaeren sollen,w eiso er sich verkleiden soll??? Die meisten Leute hatten selbst das Wort Karneval noch nie gehoert! Und zum ersten mal stellte ich mir die Frage, was Karneval mir eigentlich bedeutet. Wie erklaert man Karneval??? Fuer mich bedeutet es einfach das Lebensgefuehl und den Spass ueber die Tage, die Umzuege, das Verkleiden usw. Aber wenn man damit nichts verbindet ist es wohl sehr schwer nachzuvollziehen, Karneval als die schoenste Zeit im Jahr zu definieren.
Etwas enttaeuschend war dann das Wetter, weil es den ganzen Tag nieselte und auch abends nicht besser wurde. Aber das erinnerte Anna und mich ja nur noch mehr an Karneval in Deutschladnd und machte die ganze Sache nur noch lustiger. So kam es, dass wir alle kostuemiert, mit vielen Luftballons und Kamellen im Regen tanzten, sangen und Spass hatten. Wir zeigten den Koelner Tusch, Koelle Alaaf, Schunkeln, Buetze, usw Bis Morgens um 7 Uhr ging es und die meisten erlebten ein sehr gutes, witziges (wenn auch nicht Vergleichbar mit Koeln) Karnevalsfest!
Es war eine der vielen Hoehepunkte in unserem Hostel und mit den Leuten!

Nur momentan gestaltet es sich alles etwas schwierig, denn wie so oft geht es auf das Verabschieden zu. Viele haben ganz andere Plaene und sind momentan dabei das Hostel und auch Melbourne zu verlassen. So kommt es das unsere Gruppe im Hostel schrumpft. Vorestern mussten wir uns von den netten Deutschen verabschieden, gestern von den verrueckten Braselianern , heute von den lustiges Franzosen und morgen...? So geht es momentan wohl jeden Tag, doch natuerlich kommen auch wieder neue Leute hinzu, aber letztlich wird es nie mehr so wie in den letzten Wochen und ich werde die Zeit und die Leute sehr vermissen und mich oft daran zurueck erinnern!

Wir sind nun genau 6 Monate in Australien und ich bereue es kein bisschen diesen Schritt gewagt zu haben, viel mehr farge ich mich wie es wohl sein wird, wenn ich zurueck nach Deutschland komme... Das wird wohl in knappen 2 Monaten der Fall sein und die Zeit vergeht einfach viel zu schnell, wenn man bedenkt, dass das halbe jahr schon vorbei ist! Ich bin froh hier zu sein und geniesse die Zeit, die Leute, die Momente, das Leben mit allem was dazu gehoert!
Fuer Anna und mich geht es wohl in 2 Wochen weiter. Da wir noch einen halben Kontinet vor un haben, den wir bereisen moechten.
Wir wollen uns auf den Weg dach Adeleide machen per Lift oder im Van. Genaueres haben wir noch nicht geplant und werden wir wohl auch nur kurzfristig machen...
Ich weiss nicht ob ich das, was im letzten Monat passiert ist gut erfassen konnte. Mir faellt es schwer das alles Revue passieren zu lassen, weil einfach jeder Tage hier ein neues Erlebnis bedeutet.

Montag, 1. Februar 2010

Melbourne, Melbourne und immernoch Melbourne

Jetzt sind schon wieder 2 Wochen vergangen und Anna und ich sind immernoch in Melbourne!
Die ersten Tage haben wir komplett damit verbracht einen Job zu suchen.. Leider waren nur frustrierende Absagen dabei, oder das aufmunternde "Ja, wir rufen Dich vielleicht an.." -Jaja das glaubt ihr doch selber nicht.... Somit beschlossen wir einfach mal einen Tag auzuspannen und uns die Stadt besser anzuschauen, gesagt und getan, nun sassen wir im free Shuttle Tourism Bus quer durch Melbourne, leider war es kaum moeglich den Erklaerungen zuzuhoeren, da jeder redete. Oder lag es vielleicht an der zu langen Nacht im Melbourner Partyleben??
Die naechsten Tage ging es dann wieder auf Jobsuche, dabei hatte ich dann auch einen kleinen Erfolg erreicht, denn ich wurde zum Probearbeiten in einem italienischen Restaurant eingeladen. Groesstenteils lag das wohl an meinem Vornamen, weil die Besitzerin auch Antonia heisst und so begeistert war eine deutsche mit demselben Namen zu treffen- Danke Mama und Papa :D
Am naechsten Tag bin ich dann zum Probearbeiten erschienen, leider nicht mit schwarzen Sachen (davon war nicht die Rede und freiwillig ziehe ich mich nicht komplett schwarz an...) Also soltle ich am folgenden Tag einfach wieder kommen.
Die Suche nach schwarzer Kleidung fuer mich hat ueber 5 Stunden gedauert, denn wieso sollte ich Geld ausgeben, wenn ich den Job vielleicht nachher gar nicht bekomme.. Beim Kmart, wo es ziemlich alles zu sehr guenstigen Preisen gibt wurde ich dann fuendig ^^ schliesslich soll es ja nur nen Monat fuer die Arbeit reichen...
Beim Probearbeiten lief es soweit ganz gut und am Ende wurde mir mitgeteilt, dass ich ab uebermorgen anfangen koennte... JUHUUUUU Ich habe einen Job in Melbourne!!!
Am naechsten Tag gingen Anna und ich aber erstmal zu den Australien Open! Frueh morgens ging es los, wir kauften und einen Ground Pass mit dem wir auf alle Plaetze konnten nur nicht in die beiden grossen Arenen. So hatten wir die Moeglichkeit sehr viele Spiele hintereinander und den ganzen Tag ueber zu sehen. Wir sahen Ana Ivanovic, Thommy Haas, Sabine Lisicki und so weiter. Es war ein so heisser Tag das wirselbst beim zuschauen so ins schwitzen gerieten. Aber es war ein tolles Erlebnis dort dabei gewesen zu sein und das Spaktakel mit anzusehen :)

Nun arbeite ich dort seit 1 1/2 Wochen und es macht eigentlich Spass, meine Kollegen sind freundlich, ich bekomme mittags freies Essen (Pasta oder Pizza :):)), verdiene Geld, bekomme das Trinkgeld, und kann jede Woche 5 Tage arbeiten.
Leider gibt es auch viele undeutlich redende Australier, so dass ich manches einfach falsch verstehe und deswegen eine falsche Bestellung aufnehme und mein Boss ist nicht der netteste, wie vermutlich alle Italiener ist er sehr temperamentvoll und vor allem kritsich. Wenn er mich beobachtet habe ich oft das Gefuehl, dass er einfach nur auf einen Fehler von mir wartet, damit er boese werden kann. Dabei macht mich sein kritischer Blick ziemlich nervoes.
Aber immerhin bin ich nur Backpackerin, ich bleibe so lange ich bleiben moechte oder so lange sie mich beschaeftigen, ich habe den Job schliesslich nicht gelernt und arbeite dort auch nur schwarz, also habe ich nichts zu verlieren und brauche kein schlechtes Gewissen ihnen gegenueber zu haben, wenn ich in ein paar Wochen wieder abhaue...

Achja nun sind wir auch in einem neuen schoenen Hostel, hier lernt man alle Leute sehr gut kennen weil heir auch nur ca 50 Leute unterkommen koennen. Also fuehlt es sich ein bisschen an wie in einen sehr grossen Familie, wo man abends schoen zusammen sitzt, kocht, spielt oder sonst was macht ;)

Mittwoch, 13. Januar 2010

Road Trip to Melbourne

Nun haben wir unseren Road Trip schon wieder vollendet und es war eine grandios gute Zeit!
In Sydney ging es vor einer guten Woche los. Wir trafen uns mit den Jungs, um gleich loszuduesen, unser Gepaeck war bereits verstaut, doch leider sprang der Motos nicht an! Im Kopf ueberlegte ich mir schon jegliche Ausweichmoeglichkeiten.. Aber praktischerweise kam gerade ein Australier vorbei, der uns gleich seine Hilfe als Mechaniker angeboten hat. Er stellte fest, dass nur die Batterieschrauben nicht richtig festgezogen waren, also konnten wir nach diesem kurzen Schock endlich los :)
Wie bereits erwaehnt machten wir uns auf den Weg nach Melbourne, doch zuerst folgte ein Abstecher in die Blue Mountains. Dort guckten wir uns ersteinmal die beeindruckenden Felsen der Three Sisters an, suchten uns einen Supermarkt und einen kostenlosen Campingplatz. Waehrend die Jungs (Chrisi und Marius) unser Zelt aufbauten, konnten Anna und ich schonmal auf dem Gaskocher das Essen zubereiten. Alles wurde, wie das nunmal beim Zelten so ist, improvisiert, doch letztlich lief alles super. Das Spuelen konnten wir im anliegenden Fluss erledigen und das Lagerfeuer an einer geeigneten Stelle entfachen, das einzig ungemuetliche ware wohl der Plumsklo :D
In der Nacht kuehlt es sich so richtig ab, so dass ich eigentlich jede Nacht gegen 5Uhr morgens wach wurde, um mir noch etwas waermeres anzusiehen.
Am folgenden Tag machten wir einige Wanderungen durch die BlueMountains, kamen zu einem Wasserfall und so tollen Aussichtspunkten, breathtaking sage ich da nur :) Achja die Blue Mountains haben wirklich einen blauen Schein ueber den Baeumen-deswegen wohl auch der Name, was Daempfe von den Eukalyptusbaeumen sind, nur so nebenbei :P
Anschliessend fuehren wir zu Tropfsteinhoehlen, wanderten dort aber zumeist nur drum herum, weil es sonst nur ewig lange Fuehrungen gab, worauf wir nicht richtige Lust hatten. Auch so hat es sich gelohnt, denn allein der Weg dorthin war toll. Egal wohin man schaut, aus dem Auto heraus, man sieht kilometerlanges unberuehrtes Land, was so viele unterschiedliche Zonen aufweist. Waehrend wir dort noch umringt von Bergen waren, so fuhren wir am naechsten Tag durch Regenwaelder oder aber auch flache, trockene Landabschnitte. So abwechslungsreich habe ich es noch nie erlebt. Natuerlich sind die Entfernungen, die man hier zurueck legt wesentlich weiter als irgendwo sonst auf der Welt, aber es war trotzdem so super!
Naja jedenfalls ging es am Tag darauf auch schon weiter, auf dem Weg nach Canberra, der Hauptstadt Australiens hielten wir noch am Blowwhole. So toll es im Reisefuehrer klang, so enttaeuschend war es :D Der Landabschnitt und das Staedchen drum herum war wiedermal sehr schoen, aber dass das Wasser aus dem felsen geschossen kam, konnten wir nicht beobachten. Wir warteten und warteten so gespannt, wie toll es wohl aussehen weurde, doch nichts geschah... Schade, schade...
Also ging es weiter nach Canberra. Dort schauten wir uns das alte Parlamentsgebaeude an und es ging so viel Zeit dafuer drauf, dass wir danach gerade mal das aktuelle Parlamentgebaeude anschauen konnten und zum Campingplatz kamen. Die Nacht verbrachten wir in einem Nationalpark, wo Kaengurus dirket an unserem Zelt vorbei gehuepft sind.
Da es noch zo viel in canberra zu sehen gab, beschlossen wir einfach noch einen Tag dort zu verbringen und dann nochmals in der Naehe von Canberra zu uebernachten. Gesagt getan, wir schauten uns noch einige andere beeindruckende Gebaude an, gingen noch etwas in der Stadt herum und machten uns auf die Weiterfahrt.
Canberra an sich ist wie alle australische Staetde sehr jung und vor allem sauber und gepflegt. Aber Canberra hat meiner Ansicht nach gar kein herz. Es ist einfach nur eine konstruierte Grossstadt, die den Streit um die Hauptstadt Australiens zwischen Sydney und Melbourne schlichten sollte, somit hat man aus einem kleinen Dorf eine Regierungsstadt gemacht und alles genaustens geplant, sodass alles PERFEKT zusammen passt und eigentlich auch architektonisch gesehen gut zusammen passt. Aber meiner Meinung nach einfach zu perfekt, zu unwirklich und atmosphaerenlos!
In der naechsten nacht schliefen wir auf einem Campingplatz neben dem Highway. Wir fuhren ind er Frueh weiter und passierten die Snowy Mountains. Mit dem Auto fuhren wir mitten hindurch und konnten gar nicht glauben wie viele Ski-Verleihe wir sahen. Doch tatsaechlich wird dort im Winter Schnee liegen!
Ebenso passierten wir die Grenze zu Victoria dem naechsten zu entdeckenden Bundesstaat. Wir fuhren bis an die Kueste und schluegn usner lager im Campingplatz, der gleich neben dem Strand gelegen war auf. Es war windig und frisch, aber so schoen gleich am Strand zu zein. Abends machten wir, so wie jeden Abend ein Campfire, diesmal waren auch so viele andere Leute dabei. Unter anderem ein Mann, der mit Haie fangen sein Geld verdient. Er holte auch gleich sein gesammeltes Hai Gebiss und zeigte es sehr stolz herum.
Die Nacht ging zuende und am folgenden tag sollte der wohl heisseste Tag meines Lebens starten. In ganz Victoria wurden Feuer Warnungen aufgestell, die es einem verboten offene Feuer zu machen. Letztes Jahr um diese Zeit wuetete ein riesiges Feuer in dieser Gegend, dabei verloren viele menschen ihr Heim und einige liessen ihr Leben. Somit wurden dieses Jahr haertere Gesetze eingefuehrt, die das offene Feuer komplett verboten und auch die Gasherbenutzung untersagt. Falls man erwischt wuerde, wenn man es trotzdem macht, koennen einem Strafen von 2 Jahren Gefaegnis, hohe Geldstrafen oder aber beides drohen.
Das Thermometer erreichte an diesem tag ueber 41Grad und der starke Wind, machte dies zu einem hohen Feuerrisiko!
Trotz allem machten wir uns gleich auf den Weg zum Strand, genossen das Wetter und die hohen Wellen, die das normale Schwimmen im Meer unmoeglich machen. :)
Anschliessend fuhren wir in einen weiteren Nationalpark, der auf einer Halbinsel gelegen ist und campten dort. Dort hatten wir die Moeglichkeit den Grill zu benutzen und kochten unser Essen. Abends kam etwas Regen auf, was die Luft aber gar nicht abkuehlen konnte. Die Nacht wurde sehr unruhig und vor allem unertraeglich heiss im Zelt. Sodass ich kaum ein Auge zu machen konnte. Tagsdarauf machten wir eine Wanderung zu einem Lookout Point und genossen die Aussicht. Auf dem Weg nach oben, kroch eine Schlange einen halben Meter von mit entfernt entlang.. Die Wanderung ging mitten durch den Nationalpark und es war so unglaublich. Letztes Jahr waren genau an dieser Stelle riesige Buschfeuer, was all die Baeume abbrannte und nur noch dessen schwarze, verruste Staemme hinterliess. Der Boden war voll mit Russ, was unsere Fuesse komplett schwarz faerbte. Es war unvorstellbar an einem Ort zu sein, wo so ein riesiges Chaos herrschte. Normalerweise hoert man nur von diesen Waldbraenden in Australien und alles scheint soooo weit weg zu sein, aber nun ging ich mitten durch einen solchen Ort... Seltsames Gefuehl sag ich da nur.
Anschliessend legten wir uns noch etwas an einen einsamen, verlassenen und wunderschoenen Strand und machten uns spaeter dann auf die Weiterreise nach Melbourne.
Am spaeten Nachmittag erreichten wir dann auch endlich unser Ziel! Es wurde zu einer etwas groesseren Herausforderung ein Hostel zu finden, da Melbourne durch die Australien Open etwas ueberfuellt ist, aber schliesslich hatten wir Erfolg.
Mit den Jungs gingen wir an unserem letzten gemeinsamen Abend zum Abschluss noch feiern. Die beiden sind am naechsten Tag (Getsern) weiter Richtung Adelaide gefahren und wir werden nun erstmal hier bleiben und uns nach Arbeit umschauen.
Melbourne macht auf mich einen sehr guten Eindruck und ich freue mich hier jetzt einige Tage vielleicht auch Wochen (wer weiss das schon) zu bleiben :)

Montag, 4. Januar 2010

Sydney again

Weihnachten haben wir super in Byron Bay uebertanden, auch wenn es gnz anders als zhause war!
Wir snd sehr lecker essen gegangen, haben ein 3-Gaenge Menue genossen und spaeter einen schoenen Abend mit Feiern verbracht. Dabei haben wir wiedermal sehr viele alte Bekannte Gesicter wiedergetroffen, also war es ein toller, lustiger doch untypischer Heiligabend.
Am 1. Weihnachtstag lagen wir nur faul am Strand und konnten dabei die verrueckten Backpacker beobachten (fuer die Weihnachten erst am 25. ist), die sch schon morgens ihr Bier gegoennt haben und spaeter mit Weihnahtsmuetze betrunken am Strand lagen.
Abends sn wir in dn Park, gegangen und haben dort alle moeglichen Leute beobachtet, die sich mit ihren Instrumenten dort zusammen gefunden haben und einach drauf los spielten oder tanzten.
Die folgenden Tage haben wir weiterhin am Strand verbracht und sind meistens Abends feiern gegangen. Mit den Leuten aus Tully haben wir dabei viel Zeit verbracht :)

Dann ging es aber auch schon weiter, am 29. nach Sydney. Die Fahrt dauerte ueber 14 Stunden doch wir fuehren Gott sei Dank ueber Nacht und konnten somit die meiste Zeit schlafen.
In Sydney sollte uns dann ein neues Abenteuer erwarten.
Im Vorraus hatten wir unbekannterweise einen ehemaligen Erftstaedter geschrieben. Dennis ist vor einigen Jahren nach Sydney ausgewandert und hat hier somit eine Wohnung. Wir fragten ihr vorher ob wir einige Naechte unterkommen koennten, denn ansonsten war es uns unmoeglich eine Unterkunft zu finden. Da Dennis ziemlich locker und nett drauf ist, hat er uns gleich zugesagt. Trotz allem waren Anna und ich ziemlich nervoes ihm das erste mal zu begegnen, immerhin wussten wir nicht mit wem wir es zutun bekommen wuerden.
Den ersten tag mussten wir warten, da Dennis bis abends arbeiten musste. Am Bahnsteig kam er uns abholen und machte einen sympathischen Eindruck. In der Wohnung fuehlten wir uns gleich wohl und waren froh dieses Risiko eingegangen zu sein.
An Silvester satnden wir schon um 6 Uhr morgens auf, damit wir ab halb 8 im botanischen garten von Sydney stehen konnten, um dort mit anderen tausenden menschen auf das Feuerwerk zu warten! Um 10 Uhr wurden die Tore geoeffnet und nach Fuenf Stunden Warten kamen wir dann auch endlich in das Gelaende herein (die Sicherheitskontrollen waren ziemlich hart). Wir ergatterten einen ganz guten Platz, denn obwohl wir ziemlich frueh dran waren, gab es noch viele mehr, die noch frueher waren als wir. Somit hatten wir einen guten Blick auf den gesamten Hafen nur leider, genau einen Ast, der die Sicht etwas erschwerte.
Trotz allem waren wir zufrieden und konnten nun weitere 12 Stunden warten. Zwischendurch passierte mal etwas ganz interessantes, wie einen Koreaner, der "Free Hugs" verteilte oder einige Iren, die als Umpalumpas verkleidet waren und immer wieder neue Spirentzchen anfingen. Ab 6 Ihr fing das Vorprogramm statt, von Flugzeugshows ueber Paraden zum Familienfeuerwerk war alles dabei. Doch die Zeit verging vergleichsweise schnell, denn schon bald wurde jede Stunde ein Feuerwerkskoerper gezuendet, der das neue Jahr naeher ruecken lies. Somit wurde es bald 12 Uhr und das riesige Feuerwerk konnte beginnen. Mit einer Flasche Sekt konnten Anna und ich das tollte Feuerwerk der Welt geniessen. Es war so beeindruckend und abwechslungsreich, dass man es kaum in Worte fassen kann. Hinzu kommt, dass es einfach ein ueberwaeltigender Gedanke ist, an Silvester in Sydney dabei gewesen zu sein, einfach unglaublich!
Wir genossen den Abend, doch nach dem Feuerwerk waren wir schon so muede, dass sich ein weiterer Eintrittspreis in einen Club nicht gelohnt haette. Immerhin haben wir zu dem Zeitpunkt schon ueber 17 Stunden warten muessen...
Somit startete das neue Jahr ruhig, aber ueberwaeltigend gut, beeindruckend und immerhin 10 Stunden vor Eurem neuen Jahr! :P

Die letzten Tage machten wir erneute Stadterkundungen, Rundfahrten und Erledigungen. Ausserdem trafen wir uns mit den "alten" Sydney Leuten wieder, die wir zu Beginn kennen gelernt haben.
Morgen wird es fuer uns weiter gehen, an der Suedkueste entlang nach Melbourne, das alles im Auto mit Chrisi und Marius. Die beiden haben sich ein Auto gekauft und wir werden sie die naechsten Wochen begleiten... Also kann der Road Trip beginnen.....