Jetzt komme ich auch nochmal dazu, etwas auf den Blog zu schreiben. Die Zeit vergeht hier, wie im Fluge...
> Bei der Arbeit haben wir letztens ein Krokodil sehen koenne, es war zwar etwa 20 Meter von uns entfernt und tiefer gelegen, aber immerhin ein echtes, freilebendes, ca 4m langes...
> Eine meiner "Arbeitskollegen und Zimmergenossin (NICHT Anna ;)) hat sich mit dem extrem scharfen deleaving Messer in den Finger geschnitten, die Wunde war total tief und man konnte den Knochen sehen.. Ich hoffe mal, dass es uns nicht passieren wird... Aber es ist ja "nur noch" ein Monat hier mit dem Arbeit.
> Hier hat es letzte Woche angefangen zu regnen.. Also es sind zwar imme noch jeden Tag um die 30 Grad, aber es kann sich hier ganz schoen schnell zuziehen und dann so richtig schuetten.. Naja, dabei stehen wir dann auf dem Feld und muessen weiter arbeiten. Wir bekommen zwar Regenmaentel, aber soo viel bringen die leider auch nicht. AUsserdem muss Peter die erst zu uns bringen per Auto, weil es sonst zu lange dauern wuerde und man sonst schon bis auf die Knochen nass wird. Jedoch sind wir bis er da ist auch schon ziemlich nass.
An sich ist es angenehm den Regen im Gesicht zu spueren, waehrend man sich einen abschitzt, aber es kann auch ganz schoen unangenehm werden!
> Letzten Wochenede waren wir Samstags auf einem Regea Festival. Das ganze Hostel, nein fast ganz Tully war dort, weil hier ja sonst nichts los ist. Es war ziemlich lustig den ganzen unbekannten Bands zu lauschen, auf ner Wiese zu hocken, ein Bierchen zu trinken und richtig abzutanzen. :)
> Dieses Wochenende war dann wieder mehr oder weniger tote Hose hier. Wir waren Freitags wie immer im Rafters, was auch jede Woche dasselbe ist ;) Und Samstags haben wir Maeldes aus dem Hostel (ganz viele Englaenderinnen, Schottin, Amerikanerin, Kanadierin, Italienerin und wir Deutschen) eine Cheese and wine Night gemacht. Mehr muss ich dazu wohl nicht erklaeren.. Nachts sind wir (die ueblichen 6: Franni, Steff, Jen, Tabea, Anna und ich) dann losgezogen um Frannies alte Schuhe auf eine Stromleitung zu werfen. Sie hatte es irgendwo in einer anderen Stadt mal gesehen und wollte das unbedingt mal machen und eben die Schuhe loswerden. Bis wir dann letztlich die Schuhe durch Jen da oben haengen hatten warschon sehr viel Zeit verstrichen :D
Aber das aufregendste an diesem Wochenende war wohl mein Skydiving. Oh ja, schwer vorstellbar aber wahr: die "kleine" flugangst-habende, Achterbahn-meidende Antonia springt aus dem Flugzeug aus 4km Hoehe heraus. Am Sonntag nachmittag gings dann los. Bis dahin schlotterten mir die Knie und mein Herz pumpte den ganzen Vormittag ohne Ende... Wir waren dann ziemlich schnell am Flugplatz, wo mich das kleine Flugzeug schon erwartungsvoll anguckte und alle um mich herum meinten sich ueber mich lustig machen zu muessen ;)
Meine Sprungbegleitung Jeremy wies mich dann erstmal ein, was man im Notfall macht und wie man sich beim Absprung bzw. Landung verhaelt. Als naechstes habe ich ihn aber gleich gefragt wie oft er denn bitte schon gesprungen sei.. :D
Naja aber er konnte es wirklich. Wir stiegen ins Flugzeug und es ging auch gleich los. Die Begleiter machten ihre Witzchen und den anderen wich immer mehr die Farbe aus dem Gesicht (bei mir wars nicht mehr moeglich, die war schon viel frueher weg).
Dann kam der Moment, 4km Hoehe, eine Klappe wurde aufgezogen und wir, Jeremy und ich, durften uns auf die Kante dort setzten. In diesem Moment haette ich alles darum gegeben, auf meinen Vate gehoert zu haben: dass ich alles machen koennte, aber doch bitte nicht Fallschirm springen oder so einen Schwachsinn zu machen... Aber dann sass ich nun da... Auf dem Video kann man mir meine Gendanken ganz genau ansehen... (Ja, lieber Chris Philipp und sonst wer, ich habe mir eine DVD davoin geben lassen :P)
Und dann gings schnell runter. Ohne Jeremy ware ich niermals gesprungen.. 60 Sec Freefall, meine ersten Sekunden stand ich einfach nur unter Schock und dann habe ichs nur noc genossen. Los lassen uns einfach fallen lassen!! Ein Traum! Dann wurde der Fallschirm aufgeacmht und wir gleiteten langsam in kreisenden Bewegungen nach unten.. Die Aussicht war unglaublich, das Gefuehl war hammer und ich habe mich einfach nur wohl gefuehlt!
Die Landung war dann am Strand ebenso erfolgreich wie der ganze Rest!
Ein tolles Erlebnis, was ich jederzeit immer wieder machen koennte! AMAZING :):)
Das war dann also mein Wochenende :)
Und nun bin ich wieder erfolgreich in eine tolle, neue Arbeitswoche gestartet.. :P Bei der Arbeit bin ich jetzt natuerlich mit meinen Gedanken voll bei dem Gefuehl des Fallens, was sich imemr wieder in meinem Kopf abspielt und sich immer wieder toll anfuehlt!
Montag, 26. Oktober 2009
Samstag, 10. Oktober 2009
Das Leben in Tully ( oder vielmehr: die Wochenenden)
Jetzt sind wir schon wieder fast 3 Wochen hier in Tully und die Zeit fliegt nur so dahin..
Die Arbeit versuesst unsere Woche ;), denn ausser dem Arbeiten, einkaufen, kochen, waschen und lesen, bleibt nicht viel Zeit fuer andere Dinge.
Die Wochenenden sind dann die einzigen Tage, wo man ausschlafen und relaxen kann.
An unserem ersten Wochenende in Tully waren wir Freitags im Rafters (die Bar, direkt bei unserem Hostel). Es ist der einzige "Club" hier, doch wir waren so muede von den ersten Arbeitstagen, dass wir nicht lange durchgehalten haben.
Sanstags haben wir dann nur so gechillt und einen Film angeschaut (Into the wild :)) Dieser macht eine solche Lust aufs Reisen, klasse!
Hier im Hostel ist auch ein Pool den wir genossen haben, nur beim ersten Hineinspringen, wusste ich noch nicht dass es sich um Salzwasser handelt.. :D
Am Sonntag wollen wir dann nach Mission Beach fahren, aber da der Bus one way 20$ kostet ueberlegten wir uns eine Alternative: Trampen!
Nach vielen Hin und Her ueberlegen stiefelten wir los. Als wir dann mit viel Verunsichrung den Daumen rausstreckten hielt auch glaich das erste Auto an: Eine Frau mit Kind, also weniger Risiko!
Die Frau, Roxy, wa total freundlich und lieb, wir unterhielten uns die gesamte Fahrt ueber Australien, Deutschlnd, unsere Reise und ihr Leben. Ihr muesst wissen, Australier sind begeisterte Smalltalker. An jeder Ecke, im Supermarkt, in der Bank usw. wird man nach seinem Befinden gefragt.
Roxy fuhr uns also nach Mission Beach und bot uns auch gleich an, uns wieder mit zurueck zu nehemn, was wir dankend annahmen:)
In Mission Beach lagen wir den ganzen Tag faul am Strand und liessen die Sonne auf unsee baeuche scheinen, ausserdem genossen wir das tolle Meer! Schliesslich entschieden wir uns nach North Mission Beach zu gehen, wo wir in ein kleines italienisches Restaurant noch nachtraeglich auf meinen Geburtstag nstossen wollten. Nach einer guten Stunde Strand-Marsch kamen wir auch endlich an. Doch schon etwas spaeter mussten wir wieder den Rueckweg antreten, um unser Rueckfahrt-Taxi zu bekommen. Gesagt, getan und schliesslich geschafft, wenn auch nur knapp ;).Roxy bot uns dann auf der Rueckfahrt auch an uns jederzeit, wenn sie noichmal faehrt mit nehmen zu koennen etc. Also, mit dem Trampen haben wir einen richtigen Gluecksgriff gelandet!
Dies war somit dann auch die erste richtige Erfahrung mit dem easy-going Life der Australien. (Abgesehen von Nachrichten auf offenen Ladentueren mit "Back in a minuite, oder Auto- Computermaeuse in Banken, mit bunten Girlanden an den Decken und Kapuzenpullis statt Anzug und Krawatte!)
Das naechste Wochenende sollte dann mit einem Abend im Rafters beginnen(nach einer ganz normalen, langweiligen Arbeitswoche, abgesheen von dem fruehen aufstehen). Doch der Barbesitzer, Nathan hat dies ein bisschen veraenert, indem er uns einen Job in der Bar angeboten hat. Also haben wir an dem Freitag in der Bar gearbeitet. Ob das jetzt regelmaessig sein wird, ist noch nicht klar. Das ist alles etwas lockerer, wenn er einen braucht, fragt er einfach nach.
Am Samstag konnten wir dann freiwillig fuer die Farm arbeiten, was wir nach der langen Bar-Nacht dankbar abgelehtn haben und lieber ausschlafen wollten. Da man in Tully und dessen Umgebung nicht besonders viel machen kann, haben wir dann auch nur gechillt, den Pool genossen und Filmchen geschaut. Am Sonntag fand dann noch ein Tischtennis turnier statt, wo die Asiaten all ih koennen unter Beweis stellen konnten ;).
Naja und dann ging auch schon wieder die Arbeitswoche los, die etwas auregender werden wollte. Schliesslich sehen wir bei der Arbeit ziemlich viele unterschiedliche Tiere an und um die Baeume herumkriechen, am haeufigsten sind dabei die Juwelen-Spinnen, grosse Heuschrecken, giftgruene Froesche, vorbeihuepfende Kaenguruhs, Eidechsen und Ratten. Doch vergangene Woche konnte ich das erste Mal eine erfahrunf mit Schlagen machen. Zuest in eine ueber ein Meter lange Schlange ueber den Boden Gehuscht, wir dachten es waere ein Taipan gewesen, der einen in einer halben Stundetoeten kann. Doch letzlich erklaerte uns Peter, dass es nur eine ungefaehliche Schlange gewesen sein kann. Aber trotzdem lag mir bzw auch den anderen Maedels der Schock noch in den Knochen, als ich dann ein Blatt abschneiden wollte, kam eine flinke Tree-Snake herausgeschossen und versuchte ihren Baum mit aller Macht zu verteidigen, ausserdem guckte sie mich mit ihren grossen, schwazen Knopfaugen estaunt an, sodass ich sie einfach in Frieden lies.Aber das wars dann auch schon wieder mit den aufregenden Geschichten der Arbeit. Es ist weiterhin aetzend so frueh aufzustehen und ebenso anstrengend in der Hitze zu arbeiten (vor allem weil es jeden Tag waermer wird- immerhin geht es hier auf den Sommer zu), aber man gewoehnt sich daran und ich bin auch nicht mehr ganz so muede nach der Arbeit.. :)
Gestern, am Samstag konnten wir uebrigens auch arbeiten gehen, was wir dieses Mal auch taten, es war richtig easy mit langen Pausen und nur Stringing, zu dem war es auch noch sehr bewoeklt und deswegen nicht ganz so anstrengend!
Achja, heute hat es hier das erste Mal seit Monaten geregnet, aber es ging nur ueber 10 Minuten. In Tully warten alle auf Regen, weil dann die Bananen schneller wachsen und es logischerweise auch mehr Arbeit gibt. Ausserdem ist es komisch hier ueber Monate keinen Tropfen Regen zu haben, denn Tully ist der naesseste Ort Australiens.
Naja jetzt gehe ich mich mal wieder, weiter ausruhen und meinen restlichen Sonntag geniessen, bevor es morgen wieder so frueh losgeht!
Achja, meine Adresse hier ist: :)
Die Arbeit versuesst unsere Woche ;), denn ausser dem Arbeiten, einkaufen, kochen, waschen und lesen, bleibt nicht viel Zeit fuer andere Dinge.
Die Wochenenden sind dann die einzigen Tage, wo man ausschlafen und relaxen kann.
An unserem ersten Wochenende in Tully waren wir Freitags im Rafters (die Bar, direkt bei unserem Hostel). Es ist der einzige "Club" hier, doch wir waren so muede von den ersten Arbeitstagen, dass wir nicht lange durchgehalten haben.
Sanstags haben wir dann nur so gechillt und einen Film angeschaut (Into the wild :)) Dieser macht eine solche Lust aufs Reisen, klasse!
Hier im Hostel ist auch ein Pool den wir genossen haben, nur beim ersten Hineinspringen, wusste ich noch nicht dass es sich um Salzwasser handelt.. :D
Am Sonntag wollen wir dann nach Mission Beach fahren, aber da der Bus one way 20$ kostet ueberlegten wir uns eine Alternative: Trampen!
Nach vielen Hin und Her ueberlegen stiefelten wir los. Als wir dann mit viel Verunsichrung den Daumen rausstreckten hielt auch glaich das erste Auto an: Eine Frau mit Kind, also weniger Risiko!
Die Frau, Roxy, wa total freundlich und lieb, wir unterhielten uns die gesamte Fahrt ueber Australien, Deutschlnd, unsere Reise und ihr Leben. Ihr muesst wissen, Australier sind begeisterte Smalltalker. An jeder Ecke, im Supermarkt, in der Bank usw. wird man nach seinem Befinden gefragt.
Roxy fuhr uns also nach Mission Beach und bot uns auch gleich an, uns wieder mit zurueck zu nehemn, was wir dankend annahmen:)
In Mission Beach lagen wir den ganzen Tag faul am Strand und liessen die Sonne auf unsee baeuche scheinen, ausserdem genossen wir das tolle Meer! Schliesslich entschieden wir uns nach North Mission Beach zu gehen, wo wir in ein kleines italienisches Restaurant noch nachtraeglich auf meinen Geburtstag nstossen wollten. Nach einer guten Stunde Strand-Marsch kamen wir auch endlich an. Doch schon etwas spaeter mussten wir wieder den Rueckweg antreten, um unser Rueckfahrt-Taxi zu bekommen. Gesagt, getan und schliesslich geschafft, wenn auch nur knapp ;).Roxy bot uns dann auf der Rueckfahrt auch an uns jederzeit, wenn sie noichmal faehrt mit nehmen zu koennen etc. Also, mit dem Trampen haben wir einen richtigen Gluecksgriff gelandet!
Dies war somit dann auch die erste richtige Erfahrung mit dem easy-going Life der Australien. (Abgesehen von Nachrichten auf offenen Ladentueren mit "Back in a minuite, oder Auto- Computermaeuse in Banken, mit bunten Girlanden an den Decken und Kapuzenpullis statt Anzug und Krawatte!)
Das naechste Wochenende sollte dann mit einem Abend im Rafters beginnen(nach einer ganz normalen, langweiligen Arbeitswoche, abgesheen von dem fruehen aufstehen). Doch der Barbesitzer, Nathan hat dies ein bisschen veraenert, indem er uns einen Job in der Bar angeboten hat. Also haben wir an dem Freitag in der Bar gearbeitet. Ob das jetzt regelmaessig sein wird, ist noch nicht klar. Das ist alles etwas lockerer, wenn er einen braucht, fragt er einfach nach.
Am Samstag konnten wir dann freiwillig fuer die Farm arbeiten, was wir nach der langen Bar-Nacht dankbar abgelehtn haben und lieber ausschlafen wollten. Da man in Tully und dessen Umgebung nicht besonders viel machen kann, haben wir dann auch nur gechillt, den Pool genossen und Filmchen geschaut. Am Sonntag fand dann noch ein Tischtennis turnier statt, wo die Asiaten all ih koennen unter Beweis stellen konnten ;).
Naja und dann ging auch schon wieder die Arbeitswoche los, die etwas auregender werden wollte. Schliesslich sehen wir bei der Arbeit ziemlich viele unterschiedliche Tiere an und um die Baeume herumkriechen, am haeufigsten sind dabei die Juwelen-Spinnen, grosse Heuschrecken, giftgruene Froesche, vorbeihuepfende Kaenguruhs, Eidechsen und Ratten. Doch vergangene Woche konnte ich das erste Mal eine erfahrunf mit Schlagen machen. Zuest in eine ueber ein Meter lange Schlange ueber den Boden Gehuscht, wir dachten es waere ein Taipan gewesen, der einen in einer halben Stundetoeten kann. Doch letzlich erklaerte uns Peter, dass es nur eine ungefaehliche Schlange gewesen sein kann. Aber trotzdem lag mir bzw auch den anderen Maedels der Schock noch in den Knochen, als ich dann ein Blatt abschneiden wollte, kam eine flinke Tree-Snake herausgeschossen und versuchte ihren Baum mit aller Macht zu verteidigen, ausserdem guckte sie mich mit ihren grossen, schwazen Knopfaugen estaunt an, sodass ich sie einfach in Frieden lies.Aber das wars dann auch schon wieder mit den aufregenden Geschichten der Arbeit. Es ist weiterhin aetzend so frueh aufzustehen und ebenso anstrengend in der Hitze zu arbeiten (vor allem weil es jeden Tag waermer wird- immerhin geht es hier auf den Sommer zu), aber man gewoehnt sich daran und ich bin auch nicht mehr ganz so muede nach der Arbeit.. :)
Gestern, am Samstag konnten wir uebrigens auch arbeiten gehen, was wir dieses Mal auch taten, es war richtig easy mit langen Pausen und nur Stringing, zu dem war es auch noch sehr bewoeklt und deswegen nicht ganz so anstrengend!
Achja, heute hat es hier das erste Mal seit Monaten geregnet, aber es ging nur ueber 10 Minuten. In Tully warten alle auf Regen, weil dann die Bananen schneller wachsen und es logischerweise auch mehr Arbeit gibt. Ausserdem ist es komisch hier ueber Monate keinen Tropfen Regen zu haben, denn Tully ist der naesseste Ort Australiens.
Naja jetzt gehe ich mich mal wieder, weiter ausruhen und meinen restlichen Sonntag geniessen, bevor es morgen wieder so frueh losgeht!
Achja, meine Adresse hier ist: :)
Antonia Wildenburg
Banana Barracks
50 Butler Street
4854 Tully, QLD (Queensland)
Australia
Abonnieren
Kommentare (Atom)