Seit fast einer WOche arbeiten wir nun also auf der Bananen Plantage.
Dies bedeutet fuer uns einen sehr stressigen Tag: Um 5 Uhr morgens stehen wir hier auf, um den Buss zu bekommen (vielmehr holt uns der Farmer mit einem Kleinbus vom Hostel ab). Wir sind insgesamt 10 Maedels, die dort arbeiten. Anna und ich wurden nur dazu geholt weil wir so gross sind, einen Vorteil, den man also davon hat ;)
Jeden Tag muessen wir verschiedenste Arbeiten erledigen. Unsere Hauftaufgae ist das delieven ( Blaetter antfernen), manchmal muessen wir dann noch stringing machen (die Baeume so befestigen, dass sie nicht umkippen und die Stauden beschneiden, sehr selten steht dann noch planting an (also neue Baeume pflanzen). Jede Arbeit geschieht auf dem Feld, also zumeist in der heissen Mittagssonne. Jede Stunde haben wir eine kurze Trinkpause und alle 2 Stunden haben wir eine halbstuendige Essenspause. Aber die reine Arbeitszeit betraegt 8 Stunden. Wir verdienen ca18 $ pro Stunde, wo aber noch Steuern abgezogen werden muessen.
Ohne Hut, Sonnencreme und Gummistiefel waere diese Arbeit wohl kaum zu erledigen, aber so ist es einigermassen ertraeglich. Es ist zwar sehr anstrengend, und auf den meisten Farmen wird diese Arbeit von Maennern erledigt. Die Frauen packen normalerweise in Fabriken. Doch ich bin froh auf dem Feld zu sein, zwar ist es koerperlich haerter, aber dafuer ist ma an der frischen, australischen Luft.
Der Tag ist jedoch insgesamt sehr stressig, denn wenn man dann gegen 4 Uhr Nachmittags zurueck kopmmt muss man erst einmal duschen, sich noch um das Essen kuemmern und dann moeglichst froeh wieder schlafen, damit man den naechsten Tag ganz gut uebersteht. Das heisst, wir haben nicht besonders viel Zeit fuer uns und das Leben hier in Tullz betshet fast nur aus Arbeiten. Also werden wir das wohl auch die naechsten 2 Monate weiter machen, damit wir Geld zum weiterreisen sparen koennen.
Nun werde ich auch wieder ins Bettchen gehen und die Tage mal versuchen es hinzubekommen ueber unser Wochenende zu berichten :)
Dienstag, 29. September 2009
Mittwoch, 23. September 2009
WWOOFing- Woche und Tully!
Nun sind die 1,5 Wochen des WWOOfings zu Ende und ich bin froh, dass es so ist ;)
In dieser Woche sollten wir ueber Gartenarbeit (kleinen Baum vom Gras befreien, Erde in Blumentoepfe nachgeben und Koreander pfluecken), Fenster mit zusammen geschneiderten Moskitonetzten behengen, Regale bauen, putzen (was nichts oder nicht lange etwas gebracht hat), einkaufen bis hin zur Kinderbetreuung alles machen.
Oft haben wir uns gelangweilt und mussten selbst auf Nadine (die Mutter) zugehen, um nach weiterer Arbeit zu fragen. Es gab insgesamt wenige Highlights in dieser Woche, aber was soll man auch ohne Strom und fehlenden Nachbarn erwarten??
Die Kinder waren anstrengend und kaum erzogen, das Haus war dreckig und unkomfortabel und unser Schlafplatz war alles andere als ruhig und bequem.
Wenn tagsueber nicht die Kinder zum Nerven gekommen sind, waren es nachts die Tiere, die uns wachgehalten haben.
Von den schoenen Schmetterlingen und Sunbirds (eine Art Kolibri) abgesehen, gab es Moskitos, Ratten und die unglaublich nervenauftreibenden March Flies.
In den letzten zwei Naechten konnte Anna kaum schlafen, weil sie immer eine Ratte gehoert hat. Am letzten Tag wurde diese dann auch endlich gefangen.. :D Obwohl ich eigentlich dachte, dass es Einbildung war und deswegen nicht auf die Geraeusche gehoert habe ;) DOch Ratten duerfen in diesem Gebiet nicht getoetet werden, weil sie wohl unter Artenschutz stehen??? ALso wurde diese nur "deplaziert"
Das Tier- Highlight war jedoch wohl, als ich meine Jogging-Hose anziehen wollte, etwas klnistern hoerte und schliesslich eine ca 7 cm grosse Heuschrecke an meinem Fuss hervor kam. Ihr koent euch wohl gut vorstellen wie ich geschrieen habe...
Anna hat sich gleich mit erschrocken, aber ueber den Grund dann eher gelacht. Bis sie selbst etwas in ihrer Hose spuerte, sich erschrak und schrie bis sie feststellte, dass dies der Bommel zum enger-stellen war.. :D
Zweimal hatten wir die Moeglichkeit selbst (und ohne Kinder!!) nach Mission Beach einkaufen zu fahren. Und ja, ich bin gefahren! AUf der linken Seite, auf verlassenen STrassen und mit einem Automatik-Wagen, der einem Kleinbus aehnelte... Anfangs war es ziemlich hart, sich auf der linken Seite zu halten und Anna musste mich oft nach Kurven auf die Seite hinweisen. Nach einiger Zeit ging dies aber dann besser.
In Mission Beach sind wir dann fuer die Familie ihren Organic Kram kaufen gefahren, haben uns selbst mit Zuckerbomben vollgestopft und schliesslich noch etwas an dem endlos weiten Sandstrand entspannt!
Bei der ersten Farht dorthin haben wir uns etwas verfahren, aber scliesslich doch zurecht gefunden. Auch wenn wir Angst hatten den Weg nicht zu finden. Denn wir hatten nunmal nur die aufgemalte Karte von Nadine und keine Moeglichkeit sie im Notfall irgendwie telefonisch zu erreichen.
Abends lagen wir meistens schon um halb 8 nach dem Essen und Spuelen im Bett, weil es fuer uns nichts mehr zutun gab und erst recht keinen Strom, der die stockfinstere Nacht irgendwie aufgehellt haette. Morgens ging es dann mit Kindergeschrei spaetenstens um 8 wieder los!
Doch einmal konnten wir mit Julia (einer 24- jaehrigen, ausgewanderten Deutschen) zu einer "Party" gehen. Wir haben uns sehr ueber diese gut-klingende Abwechslung gefreut, bis wir nach einer 5 km langen Hinfahrt, einem Marsch durch den Creek (kleiner Fluss) und dem endlos- erscheinendem Fussweg bis hin zu Karys Haus feststellen mussten, dass insgesamt nur 10 alte Omas und Opas dort waren!
Das einzig Interessante war das herumhuepfende Kanguruh, welches von der Familie fuer die Wildnis wieder aufgepeppelt werden soll. Ausserdem hat Kary lustigerweise ein Schimpfwort nach dem anderen gesagt, was ihrer Meinung nach an dem von ihrer fucking Muttersprache her gegebenen Sprachgebrauch laege.
Des Weiteren hat Kary mit ihrem auch ca 70-jaehrigen Freund einen Joint nach dem anderen geraucht, natuerlich nur selbst angebautes Gras!! Wie selbst verstaendlich wurde das vollzogen.
Dieser Abend war dann aber doch eher eine Enttaeuschung, denn er hat sich gezogen wie Kaugummi. Julia konnte nichts besser, als ihrem Gespraechspartner von all den Spirituellen Highlights zu erzaehlen und uns damit ziemlich zu langweilen ;)
Somit war diese Woche dann auch schon vorbei und wir waren froh, als wir vor Nadine unseren Wunsch geaeussert haben am Diensteg (22.) nach Tully zu gehen. Sie bot uns dann gluecklicherweise auch noch die Fahrt doerthin an.
Also kamen wir hier gestern, ziemlich erledigt von der letzten Woche hier in Tully an, um hier nach Jobs zu suchen. Wir wurden dann gleich an unserer Wunsch- Hostel auf den Boden der Tatsachen zurueck geholt, denn alle auf der so genannten Working- Liste warten schon ueber 5 Wochen auf Arbeit und es stehen ueber 17 Leute darauf!
Also beschlossen wir, hier zwar alles moegliche zutun und zu suchen, aber vorerst nur fuer 3 Uebernachtungen zu zahlen. Denn schliesslich wird es mal Zeit selbst Geld einzubringen!
Nach einem ziemlich ernuechternden Geburtstags- Rundgang durch Tully und der verzweifelten Suche nach einem Job bekamen wir eben von der Rezeption eine glueckliche und gute Nachricht: Ab morgen (24.9.) koennen wir auf einer Banana- Plantage anfangen, bei einem Farmer namens Peter (was fuer ein toll klingender Name :)). Wir haben gleich das Hostel um eine Woche verlaengert und werden uns die Farm samt Arbeit morgen ansehen. Unsere Plaene sehen jedoch vor fuer virca einen Monat hier zu arbeiten!
Das wird wohl ziemlich anstrengend denn wir werden wohl auf dem Feld, also draussen eingestzt. Zwar muessen wir nicht wie die Jungs die 80 kg schweren, mit Bananen gefuellten Behaelter tragen, aber dennoch irgendetwas sinnvolles tun. Mal abwarten!
Wir werden morgen mit vielen anderen aus unserem Hostel um halb 6 Uhr morgens von einem Bus in Tully aufgesammelt und werden dann voraussichtlich bis 3 oder 4 Uhr nachmittags dort arbeiten. Wie viel Geld wir bekommen oder wie viele Tage wir in der Woche arbeiten wissen wir noch nicht, aber das werden wir wohl morgen erfahren! :)
Auf einen weiteren erfolgreichen Tag und einen ueberraschend tollen 32 Stunden Geburtstag!! :):)
In dieser Woche sollten wir ueber Gartenarbeit (kleinen Baum vom Gras befreien, Erde in Blumentoepfe nachgeben und Koreander pfluecken), Fenster mit zusammen geschneiderten Moskitonetzten behengen, Regale bauen, putzen (was nichts oder nicht lange etwas gebracht hat), einkaufen bis hin zur Kinderbetreuung alles machen.
Oft haben wir uns gelangweilt und mussten selbst auf Nadine (die Mutter) zugehen, um nach weiterer Arbeit zu fragen. Es gab insgesamt wenige Highlights in dieser Woche, aber was soll man auch ohne Strom und fehlenden Nachbarn erwarten??
Die Kinder waren anstrengend und kaum erzogen, das Haus war dreckig und unkomfortabel und unser Schlafplatz war alles andere als ruhig und bequem.
Wenn tagsueber nicht die Kinder zum Nerven gekommen sind, waren es nachts die Tiere, die uns wachgehalten haben.
Von den schoenen Schmetterlingen und Sunbirds (eine Art Kolibri) abgesehen, gab es Moskitos, Ratten und die unglaublich nervenauftreibenden March Flies.
In den letzten zwei Naechten konnte Anna kaum schlafen, weil sie immer eine Ratte gehoert hat. Am letzten Tag wurde diese dann auch endlich gefangen.. :D Obwohl ich eigentlich dachte, dass es Einbildung war und deswegen nicht auf die Geraeusche gehoert habe ;) DOch Ratten duerfen in diesem Gebiet nicht getoetet werden, weil sie wohl unter Artenschutz stehen??? ALso wurde diese nur "deplaziert"
Das Tier- Highlight war jedoch wohl, als ich meine Jogging-Hose anziehen wollte, etwas klnistern hoerte und schliesslich eine ca 7 cm grosse Heuschrecke an meinem Fuss hervor kam. Ihr koent euch wohl gut vorstellen wie ich geschrieen habe...
Anna hat sich gleich mit erschrocken, aber ueber den Grund dann eher gelacht. Bis sie selbst etwas in ihrer Hose spuerte, sich erschrak und schrie bis sie feststellte, dass dies der Bommel zum enger-stellen war.. :D
Zweimal hatten wir die Moeglichkeit selbst (und ohne Kinder!!) nach Mission Beach einkaufen zu fahren. Und ja, ich bin gefahren! AUf der linken Seite, auf verlassenen STrassen und mit einem Automatik-Wagen, der einem Kleinbus aehnelte... Anfangs war es ziemlich hart, sich auf der linken Seite zu halten und Anna musste mich oft nach Kurven auf die Seite hinweisen. Nach einiger Zeit ging dies aber dann besser.
In Mission Beach sind wir dann fuer die Familie ihren Organic Kram kaufen gefahren, haben uns selbst mit Zuckerbomben vollgestopft und schliesslich noch etwas an dem endlos weiten Sandstrand entspannt!
Bei der ersten Farht dorthin haben wir uns etwas verfahren, aber scliesslich doch zurecht gefunden. Auch wenn wir Angst hatten den Weg nicht zu finden. Denn wir hatten nunmal nur die aufgemalte Karte von Nadine und keine Moeglichkeit sie im Notfall irgendwie telefonisch zu erreichen.
Abends lagen wir meistens schon um halb 8 nach dem Essen und Spuelen im Bett, weil es fuer uns nichts mehr zutun gab und erst recht keinen Strom, der die stockfinstere Nacht irgendwie aufgehellt haette. Morgens ging es dann mit Kindergeschrei spaetenstens um 8 wieder los!
Doch einmal konnten wir mit Julia (einer 24- jaehrigen, ausgewanderten Deutschen) zu einer "Party" gehen. Wir haben uns sehr ueber diese gut-klingende Abwechslung gefreut, bis wir nach einer 5 km langen Hinfahrt, einem Marsch durch den Creek (kleiner Fluss) und dem endlos- erscheinendem Fussweg bis hin zu Karys Haus feststellen mussten, dass insgesamt nur 10 alte Omas und Opas dort waren!
Das einzig Interessante war das herumhuepfende Kanguruh, welches von der Familie fuer die Wildnis wieder aufgepeppelt werden soll. Ausserdem hat Kary lustigerweise ein Schimpfwort nach dem anderen gesagt, was ihrer Meinung nach an dem von ihrer fucking Muttersprache her gegebenen Sprachgebrauch laege.
Des Weiteren hat Kary mit ihrem auch ca 70-jaehrigen Freund einen Joint nach dem anderen geraucht, natuerlich nur selbst angebautes Gras!! Wie selbst verstaendlich wurde das vollzogen.
Dieser Abend war dann aber doch eher eine Enttaeuschung, denn er hat sich gezogen wie Kaugummi. Julia konnte nichts besser, als ihrem Gespraechspartner von all den Spirituellen Highlights zu erzaehlen und uns damit ziemlich zu langweilen ;)
Somit war diese Woche dann auch schon vorbei und wir waren froh, als wir vor Nadine unseren Wunsch geaeussert haben am Diensteg (22.) nach Tully zu gehen. Sie bot uns dann gluecklicherweise auch noch die Fahrt doerthin an.
Also kamen wir hier gestern, ziemlich erledigt von der letzten Woche hier in Tully an, um hier nach Jobs zu suchen. Wir wurden dann gleich an unserer Wunsch- Hostel auf den Boden der Tatsachen zurueck geholt, denn alle auf der so genannten Working- Liste warten schon ueber 5 Wochen auf Arbeit und es stehen ueber 17 Leute darauf!
Also beschlossen wir, hier zwar alles moegliche zutun und zu suchen, aber vorerst nur fuer 3 Uebernachtungen zu zahlen. Denn schliesslich wird es mal Zeit selbst Geld einzubringen!
Nach einem ziemlich ernuechternden Geburtstags- Rundgang durch Tully und der verzweifelten Suche nach einem Job bekamen wir eben von der Rezeption eine glueckliche und gute Nachricht: Ab morgen (24.9.) koennen wir auf einer Banana- Plantage anfangen, bei einem Farmer namens Peter (was fuer ein toll klingender Name :)). Wir haben gleich das Hostel um eine Woche verlaengert und werden uns die Farm samt Arbeit morgen ansehen. Unsere Plaene sehen jedoch vor fuer virca einen Monat hier zu arbeiten!
Das wird wohl ziemlich anstrengend denn wir werden wohl auf dem Feld, also draussen eingestzt. Zwar muessen wir nicht wie die Jungs die 80 kg schweren, mit Bananen gefuellten Behaelter tragen, aber dennoch irgendetwas sinnvolles tun. Mal abwarten!
Wir werden morgen mit vielen anderen aus unserem Hostel um halb 6 Uhr morgens von einem Bus in Tully aufgesammelt und werden dann voraussichtlich bis 3 oder 4 Uhr nachmittags dort arbeiten. Wie viel Geld wir bekommen oder wie viele Tage wir in der Woche arbeiten wissen wir noch nicht, aber das werden wir wohl morgen erfahren! :)
Auf einen weiteren erfolgreichen Tag und einen ueberraschend tollen 32 Stunden Geburtstag!! :):)
Sonntag, 13. September 2009
Cairns und WWOOFing
Es ist Sonntag Nachmittag und es gibt wieder vieles Neues zu berichten!
Am Freitag ging unser Flieger von Sydney nach Cairns. Jedoch stellte sich nicht der Flug, sondern das zum Flugafen kommen als Herausforderung dar. Wir bestellten ueber die neuen Rezeptionistinnen einen Shuttle Bus vom Hostel zum airport, als der Shuttle Bus kam, um uns einzusammeln stellte der Fahrer nur fest das wir die falschen Tickets haben und uns nicht mitmnehmen konnte. Wir mussten uns neue Tickets ausstellen lassen und auf den naechsten Shuttle bus warten. Doch dieser hatte Verspaetung und es wurde allmaehlich knapp mit dem Fliegen.. Denn eine Stunde vor dem Flug werden die Check In Schalter geschlossen und es war nur noch eine dreiviertelstunde Zeit bis zum besagten Termin. Wir riefen uns ein Taxi, was wesentlich schneller zum Flughafen kommen wuerde, naehmlich in ca 20 Minuten. Dieses lies sich dann auch noch Zeit, die Nerven lagen blank und wir waren sehr sauer auf die Rezeptionistinnen. Koennt ihr euch das vorstellen: Ich vor einem FLUG habe nur Angst vor dem Nicht-Hinkommen!?
Genau zur letzten Minuten haben wir es zum Flughafen geschafft ud konnten seit Stunden der Aufregung das erste Mal richtig durchatmen.
Der Flug war soweit in Ordnung ud ging schnell vorbei. Das Hostel in Cairns hatten wir schon vorgebucht und mussten nur noch irgendwie dorthin kommen, dies klappte dann auch ueberraschend gut mit einem Shuttle bus ;)
Als wir endlich im Hostel ankamen, stellten wir schnell fest, dass es zum verherigen Hostel echter Luxus war: geraeumige, ordentliche, saubere Zimmer und Badezimmer, ein grosser Pool, viele Palem, eine grosser Innenhof, der fuer den Aufenthalt diente und eine tolle Kueche!
Wir waren begeistert, lernten schnell eine Mitbewohnerin kennen, die uns dann allerdings berichtete, dass es weitaus schwieriger ist ind diesem Hostel anschluss zu finden. Sie, Maaria ist alleine Unterwegs, hatte Heimweh und konnte sich einfach nicht zum Weiterplanen aufraffen. Wir konnten das zwar nachvollziehen, aber dennoch war es schwer zu verstehen, denn in dieser Situation waren wir bisher noch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es zu zweit einfacher ist auf andere Leute und Gruppen zuzugehen, als dass man da alleine hockt.
Uns war dies aber relativ egal, denn wir wuerden nur bis Sonntag frueh im Hostel und in Cairns bleiben.
Am Samstag machten wir uns einen ganz entspannten Tag, lasen Buecher und lagen einfach nur mal in der sehr heissen Sonne am Pool herum.
Abends wollten wir gemuetlich etwas kochen und stiefelten um 6 Uhr zum einkaufen los, was wir allerdings nicht beachteten waren die Oeffnungszeiten! Anders als in Deutschland oder Sydney, schlossen die Supermaerkte in Carins schon um 4 Uhr nachmittags. Wir brauchten sehr lange um einen Supermarkt zu findne, der 24hour service hat.
Spaeter setzten wir uns zu einer Gruppe Backpacker, die aus Frankreich, England, Deutschland, der Scjhweitz und Schweden waren. Wir spielten Gitarre, sangen und tranken etwas Wein. (Ganz tolles KjG-Feeling ;))Wir jeden dieser Gruppe sollte es der letzte Abend in Cairns werden, denn alle wollten am Sonntag nach Mission Beach weiter, um dort ein Auto zu kaufen, Jobs zu suchen oder oder oder..
Am Sonntag frueh mussten wir schon um 6 Uhr aufstehen um den Bus nach Mission Beach zu bekommen. In Mission Beach angekommen, stellten wir fest, dass wir keinen Handy Empfang hatten und nu keine Ahnung hatten wie wir unsere WWOOFing Familie erreichen koennten. WIr suchten lange Zeit nach einer Telefonzelle und riefen dort an, aber Nadine hatte anscheinend auch keinen Empfang, wir quatschen auf die Mailbox und warteten. Geschlagene 2 Stunden sassen wir dort und suchten nach Nadine, die wir niergends auftreiben konnten, wir riefen nochmal an und erreichten sie auch endlich. Wir beschrieben ihr wo wir waren und sie sammelte uns schliesslich dort ein!
Wir assen mit ihr, ihren Kindern und Mann Benjamin zu Mittag und machten uns anschliessend auf zu dem Haus.
Es war eine lange Fahrt ueber abseits gelegene Strassen, vorbei am Beach, an dem wir kurz hielten. Als die Strassen immer enger und holpriger wurden konnten wir uns langsam auf das Neue einstellen. Um uns herum begann der Regenwald und nun standen wir vor einem "Haus", das sich wohl eher als Blechhuette beschreiben laesst. Eine Kueche, kleine zusammengelegene Schlafzimmer, einem kleinen Tisch und das Aussengelaende. komplett von Regenwald umgeben, fanden wir uns auf einer Wiese wieder, die mit einem Tipi besetzt ist und einer Garage neben dem "Haus" hat. Wir konnten waehlen ob wir im Tipi oder im so genannten Loft schlafen wollen, wir entschieden uns, nach der Aussage dass das Tipi nicht wasserdicht ist fuer die loft in der Garage. Das zu beschrieben ist etwas schwierig: es ist als eine Art erhoehung gebaut auf der ein arrangiertes groesseres Holzbrett liegt, was uns zu tragen hat. Wir haben dort fuer unsere beiden Matrazen Platz gefunden und werden dort ohne Tuer, Tor oder sonstigen Abschluessen zum Rgenewald schlafen.
Nadine erklarte uns schnell, das sie weder Internet, Telefon noch sonstige Elektrizitaet hat. Die Teilette steht im Garten, abseits vom Haus gelegen und ebenfalls ohne Tuer zum Regenwald versehen. Das es dort fliessendes Wasser gibt hat und anschliessend schon stark gewundert ;)
Der Platz hinterm Haus, dient als Terasse mit Dusche und Waescheleine versehen und als Garten mit Gemuesegarten und Kompostanlage etc bestueckt.
Es ist im moment schwer zu beschreiben wie ich mic fuehle, denn diese "Welt" stellt ein komplettes Gegenteil zu meinen zu Hause, zu dem was ich/wir kennen dar. Momentan laesst sich meine Gefuehlslage wohl recht gut als geschockt beschreiben, aber wir werden abwarten wie es sich weiter entwickelt. Je nachdem wie es us geht, wie die Familie ist und wie wohl wir uns fuehlen, werden wir entscheiden wie es weiter geht. Wir werden es als Erfahrung, als Abenteuer sehen, was fuer einige Tage wohl recht gut auszuhalten ist.
Wir muessen einfach positiv denken und schauen was die naechsten Tage bringen, jedenfalls werden wir den Kopf nicht haengen lassen!
Achja wie wir jetzt zum Internet gekommen sind: ca 5 km entfernt ist eine Art Hof, wo bekannte von Nadine wohnen, diese haben sowohl Internet, Telefon, als auch Strom. Mal schauen wie oft wir es schaffen hierher zu kommen ;)
Am Freitag ging unser Flieger von Sydney nach Cairns. Jedoch stellte sich nicht der Flug, sondern das zum Flugafen kommen als Herausforderung dar. Wir bestellten ueber die neuen Rezeptionistinnen einen Shuttle Bus vom Hostel zum airport, als der Shuttle Bus kam, um uns einzusammeln stellte der Fahrer nur fest das wir die falschen Tickets haben und uns nicht mitmnehmen konnte. Wir mussten uns neue Tickets ausstellen lassen und auf den naechsten Shuttle bus warten. Doch dieser hatte Verspaetung und es wurde allmaehlich knapp mit dem Fliegen.. Denn eine Stunde vor dem Flug werden die Check In Schalter geschlossen und es war nur noch eine dreiviertelstunde Zeit bis zum besagten Termin. Wir riefen uns ein Taxi, was wesentlich schneller zum Flughafen kommen wuerde, naehmlich in ca 20 Minuten. Dieses lies sich dann auch noch Zeit, die Nerven lagen blank und wir waren sehr sauer auf die Rezeptionistinnen. Koennt ihr euch das vorstellen: Ich vor einem FLUG habe nur Angst vor dem Nicht-Hinkommen!?
Genau zur letzten Minuten haben wir es zum Flughafen geschafft ud konnten seit Stunden der Aufregung das erste Mal richtig durchatmen.
Der Flug war soweit in Ordnung ud ging schnell vorbei. Das Hostel in Cairns hatten wir schon vorgebucht und mussten nur noch irgendwie dorthin kommen, dies klappte dann auch ueberraschend gut mit einem Shuttle bus ;)
Als wir endlich im Hostel ankamen, stellten wir schnell fest, dass es zum verherigen Hostel echter Luxus war: geraeumige, ordentliche, saubere Zimmer und Badezimmer, ein grosser Pool, viele Palem, eine grosser Innenhof, der fuer den Aufenthalt diente und eine tolle Kueche!
Wir waren begeistert, lernten schnell eine Mitbewohnerin kennen, die uns dann allerdings berichtete, dass es weitaus schwieriger ist ind diesem Hostel anschluss zu finden. Sie, Maaria ist alleine Unterwegs, hatte Heimweh und konnte sich einfach nicht zum Weiterplanen aufraffen. Wir konnten das zwar nachvollziehen, aber dennoch war es schwer zu verstehen, denn in dieser Situation waren wir bisher noch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es zu zweit einfacher ist auf andere Leute und Gruppen zuzugehen, als dass man da alleine hockt.
Uns war dies aber relativ egal, denn wir wuerden nur bis Sonntag frueh im Hostel und in Cairns bleiben.
Am Samstag machten wir uns einen ganz entspannten Tag, lasen Buecher und lagen einfach nur mal in der sehr heissen Sonne am Pool herum.
Abends wollten wir gemuetlich etwas kochen und stiefelten um 6 Uhr zum einkaufen los, was wir allerdings nicht beachteten waren die Oeffnungszeiten! Anders als in Deutschland oder Sydney, schlossen die Supermaerkte in Carins schon um 4 Uhr nachmittags. Wir brauchten sehr lange um einen Supermarkt zu findne, der 24hour service hat.
Spaeter setzten wir uns zu einer Gruppe Backpacker, die aus Frankreich, England, Deutschland, der Scjhweitz und Schweden waren. Wir spielten Gitarre, sangen und tranken etwas Wein. (Ganz tolles KjG-Feeling ;))Wir jeden dieser Gruppe sollte es der letzte Abend in Cairns werden, denn alle wollten am Sonntag nach Mission Beach weiter, um dort ein Auto zu kaufen, Jobs zu suchen oder oder oder..
Am Sonntag frueh mussten wir schon um 6 Uhr aufstehen um den Bus nach Mission Beach zu bekommen. In Mission Beach angekommen, stellten wir fest, dass wir keinen Handy Empfang hatten und nu keine Ahnung hatten wie wir unsere WWOOFing Familie erreichen koennten. WIr suchten lange Zeit nach einer Telefonzelle und riefen dort an, aber Nadine hatte anscheinend auch keinen Empfang, wir quatschen auf die Mailbox und warteten. Geschlagene 2 Stunden sassen wir dort und suchten nach Nadine, die wir niergends auftreiben konnten, wir riefen nochmal an und erreichten sie auch endlich. Wir beschrieben ihr wo wir waren und sie sammelte uns schliesslich dort ein!
Wir assen mit ihr, ihren Kindern und Mann Benjamin zu Mittag und machten uns anschliessend auf zu dem Haus.
Es war eine lange Fahrt ueber abseits gelegene Strassen, vorbei am Beach, an dem wir kurz hielten. Als die Strassen immer enger und holpriger wurden konnten wir uns langsam auf das Neue einstellen. Um uns herum begann der Regenwald und nun standen wir vor einem "Haus", das sich wohl eher als Blechhuette beschreiben laesst. Eine Kueche, kleine zusammengelegene Schlafzimmer, einem kleinen Tisch und das Aussengelaende. komplett von Regenwald umgeben, fanden wir uns auf einer Wiese wieder, die mit einem Tipi besetzt ist und einer Garage neben dem "Haus" hat. Wir konnten waehlen ob wir im Tipi oder im so genannten Loft schlafen wollen, wir entschieden uns, nach der Aussage dass das Tipi nicht wasserdicht ist fuer die loft in der Garage. Das zu beschrieben ist etwas schwierig: es ist als eine Art erhoehung gebaut auf der ein arrangiertes groesseres Holzbrett liegt, was uns zu tragen hat. Wir haben dort fuer unsere beiden Matrazen Platz gefunden und werden dort ohne Tuer, Tor oder sonstigen Abschluessen zum Rgenewald schlafen.
Nadine erklarte uns schnell, das sie weder Internet, Telefon noch sonstige Elektrizitaet hat. Die Teilette steht im Garten, abseits vom Haus gelegen und ebenfalls ohne Tuer zum Regenwald versehen. Das es dort fliessendes Wasser gibt hat und anschliessend schon stark gewundert ;)
Der Platz hinterm Haus, dient als Terasse mit Dusche und Waescheleine versehen und als Garten mit Gemuesegarten und Kompostanlage etc bestueckt.
Es ist im moment schwer zu beschreiben wie ich mic fuehle, denn diese "Welt" stellt ein komplettes Gegenteil zu meinen zu Hause, zu dem was ich/wir kennen dar. Momentan laesst sich meine Gefuehlslage wohl recht gut als geschockt beschreiben, aber wir werden abwarten wie es sich weiter entwickelt. Je nachdem wie es us geht, wie die Familie ist und wie wohl wir uns fuehlen, werden wir entscheiden wie es weiter geht. Wir werden es als Erfahrung, als Abenteuer sehen, was fuer einige Tage wohl recht gut auszuhalten ist.
Wir muessen einfach positiv denken und schauen was die naechsten Tage bringen, jedenfalls werden wir den Kopf nicht haengen lassen!
Achja wie wir jetzt zum Internet gekommen sind: ca 5 km entfernt ist eine Art Hof, wo bekannte von Nadine wohnen, diese haben sowohl Internet, Telefon, als auch Strom. Mal schauen wie oft wir es schaffen hierher zu kommen ;)
Freitag, 11. September 2009
Donnerstag, 10. September 2009
Die vorerst letzten Tage in Sydney
Endlich schaffe ich es nochmal zu schreiben.. Hier ist irgendwie immer so viel los, das man selten dazu kommt.
Jedenfalls haben wir jetzt unsere Weiterfahrt geplant: Morgen Abend werden wir nach Cairns fliegen und uns dort Arbeit suchen. Der Flug nach Cairns dauert 3 Stunden, was so unglaublich ist, denn auf Der Karte Australiens sieht es doch nach einem so kleinen Schritt aus. Und wenn man bedenkt, dass wir von Koeln aus nur 2 Stunden nach Mallorca bruacht, merkt man erst wie goss die Entfernungen in Australien sind, das wird sehr leicht unterschaetzt!
Nachdem wir den Flug fest hatten, haben wir uns gleich beim WWOOFing angemeldet (Willing Workers On Organic Farms). Das bedeutet das man freie Unterkunft und Essen bekommt gegen 4-6 Stunden Arbeit am Tag auf deren Farm, also uebliche Haus- oder Gartenarbeiten und so weiter.. Wir haben 20 Bewerbungen geschriebn und bissher ca 7 Absagen bekommen.. Hoffentlich klappt das noch. Ansonsten werden wir ein Working Hostel suchen, die uns Fruit Picking Jobs vermitteln koennen :)
Mal abwarten...
Die letzten Tage waren wir eigtl nur unterwegs, haben uns Sydney weiter angeschaut und einige Dinge weiter geplant. Wir haben versucht fuer eine Mitreisende Muffins zu backen, die fast auf dem dahin schmelzenden Plastikblech kaputt gegangen waeren, aber gott sei dank haben wir das noch rechtzeitig erkannt ;) Meike hat sich uebrigens gefreut und sogar alles gegessen, wass Anna und ich fuer unmoeglich hielten, weilder Teig noch nicht mal gut geschmekct hat :D
Ausserdem waren wir an einem Abend noch sehr lange feiern, bis ca halb 6.. Also koennt ihr euch sicherlich vorstellen, das es echt witzig war.
Gestern Abend wollten wir dann durch den Botanischen Garten Sydneys zum Opera House und Harbour Bridge gehen um dort den
Sonnenuntergang zu sehen.. Fuer den Sonnenuntergang waren wir dass etwas zu spaet, konnten aber dennoch ganz tolle Bilder machen.. Der Botanische Garten war auch sehr toll, mitten in einem 4 Millionen Stadt ist so ein grosser Park, das man nicht mal mehr die Autos hoert. Alles ist so sauber, gepflegt.. So tolle Pflanzen und Tiere, wie Kakadus und Flughunde etc..
Alleine dieser "Garten" war schon ein Erlebnis fuer sich, das sie gelohnt hat.
und dann der Blick auf das Opera House mit der dahinter auftauchenden Harbour Bridge, ein Traum. Wir wollten dann noch auf die tolle Beleuchtung warten (oder wie Torben sagen wuerde, auf die Laser Show :D) , aber es wurde so kalt, das wir es nicht lange ausgehalten haben...
Danach haben wir dann nur noch gekaocht, Karten gespielt und einen Film im TV Room geschaut, bis wir dann total muede ins Bett gefallen sind.
Sydney ist eine tolle Stadt, die es sich wirklich lohnt zu sehen. Vor allem gibt es hier so viel zu sehen, weil alles hier so riesig ist. Aber bei dem Abenteuer, das wir noch vor uns haben, sind wir doch froh morgen weiter zu kommen und nach mehr Neuem zu suchen. Da wir wissen, dass wir bestimmt noch zweimal hierher kommen werden (an Silvester und bis zu unserem Ruckflug) faellt der Abscheid von dieser Stadt nicht allzu schwer.. Das schwierige wird der Abschied von den Leuten, die man in der letzten Woche so gut kennen und schaetzten gelert hat. Denn da weiss man nie, wen man wann oder
ueberhaupt wieder sieht. Doch an solche Abschiede muss man sich hier wie bereits gesagt gewoehnen. Wir werden fuer unseren Teil unseren Weg finden und schauen was uns die Zukunft, der naechste Monat bzw auch schon der naechste Tag hier bringt. Denn egal was kommt, alles was passiert ist nicht vorauszusehen und so spontan wie es in Deutschland gar nicht funktionieren wuerde! 
Danke fuer all eure Kommentare ich freue mich ueber jeden einzelnen und vor allem wenn meine Oma den Weg zum Pc findet :)
Jedenfalls haben wir jetzt unsere Weiterfahrt geplant: Morgen Abend werden wir nach Cairns fliegen und uns dort Arbeit suchen. Der Flug nach Cairns dauert 3 Stunden, was so unglaublich ist, denn auf Der Karte Australiens sieht es doch nach einem so kleinen Schritt aus. Und wenn man bedenkt, dass wir von Koeln aus nur 2 Stunden nach Mallorca bruacht, merkt man erst wie goss die Entfernungen in Australien sind, das wird sehr leicht unterschaetzt!
Nachdem wir den Flug fest hatten, haben wir uns gleich beim WWOOFing angemeldet (Willing Workers On Organic Farms). Das bedeutet das man freie Unterkunft und Essen bekommt gegen 4-6 Stunden Arbeit am Tag auf deren Farm, also uebliche Haus- oder Gartenarbeiten und so weiter.. Wir haben 20 Bewerbungen geschriebn und bissher ca 7 Absagen bekommen.. Hoffentlich klappt das noch. Ansonsten werden wir ein Working Hostel suchen, die uns Fruit Picking Jobs vermitteln koennen :)
Mal abwarten...
Ausserdem waren wir an einem Abend noch sehr lange feiern, bis ca halb 6.. Also koennt ihr euch sicherlich vorstellen, das es echt witzig war.
Gestern Abend wollten wir dann durch den Botanischen Garten Sydneys zum Opera House und Harbour Bridge gehen um dort den
und dann der Blick auf das Opera House mit der dahinter auftauchenden Harbour Bridge, ein Traum. Wir wollten dann noch auf die tolle Beleuchtung warten (oder wie Torben sagen wuerde, auf die Laser Show :D) , aber es wurde so kalt, das wir es nicht lange ausgehalten haben...
Danach haben wir dann nur noch gekaocht, Karten gespielt und einen Film im TV Room geschaut, bis wir dann total muede ins Bett gefallen sind.
Sydney ist eine tolle Stadt, die es sich wirklich lohnt zu sehen. Vor allem gibt es hier so viel zu sehen, weil alles hier so riesig ist. Aber bei dem Abenteuer, das wir noch vor uns haben, sind wir doch froh morgen weiter zu kommen und nach mehr Neuem zu suchen. Da wir wissen, dass wir bestimmt noch zweimal hierher kommen werden (an Silvester und bis zu unserem Ruckflug) faellt der Abscheid von dieser Stadt nicht allzu schwer.. Das schwierige wird der Abschied von den Leuten, die man in der letzten Woche so gut kennen und schaetzten gelert hat. Denn da weiss man nie, wen man wann oder
Danke fuer all eure Kommentare ich freue mich ueber jeden einzelnen und vor allem wenn meine Oma den Weg zum Pc findet :)
Sonntag, 6. September 2009
Wir sind immernoch in Sydney, haben die Workshops in der Office hinter uns. Natuerlich alles auf Englisch, aber das war eingetnlich kein Problem. Am Donnerstag, unserem ersten "ganzen" Tag in Australien sassen wir tagsueber in dem Tarvelworks buero und durften uns alles ueber Land Leute und die Arbeit anhoeren, es war recht informativ aber anstregend zu folgen (wie gesagt es war alles auf Englisch ;)). Abends waren wir erstmals in Sydney feiern, mit den anderen Deutschen aus unserer Gruppe. Ausserdem war ein Australier dabei, der uns viel ueber das Land erzaehlen konnte. Aber das stellte sich als teures Ereignis dar, denn nur fuer ein Bier bezahlt man 5$, man darf auf der Strasse auch keinen Alkohol trinken und wenn man es doch tut kann dabei eine Strafe von 150$ heraus kommen. Aber es war trotzde eine gelungene Partz-Nacht.
Am folgenden Tag mussten wir dann unser Hostel wechseln, da wir ein Angebot am Flughafen bekommen haben von einem Hostel, dass sehr guenstig ist, entschlossen wir uns dorthin zu gehen.. Zu Beginn wirkte alles sehr gut undfuer den Preis absolut in Ordnung,a lso buchten wir direkt fuer eine Woche. Aber dann ging es los mit den Schlechten Nachrichten: Ein Zimmer, in dem einige Deutsche schlafen, hat ein Bad voller Kakerlaken.. (Gott sei Dank waren/sind wir nicht betroffen, was wir natuerlich direkt voller ekel geprueft haben! :D), Die Matrazen auf den Zimmern sind so duenn, dass man das nicht wirklich vorhandene Lattenrost ganz genau spueren kann! Aber dennoch war es soweit okaz, bis wir dann auf unser Zimmer gekommen sind und es so erbaermlich gestunken hat, dass wir am liebsten schreiend heraus gelaufen waeren... Der Grund: Eine Oma, die wir stinky granny getauft haben, lag mit in unserem Zimmer. Auf einem Bett mit komplett schwarzen Fuessen... Das einzige was ich in dem Zimmer gemacht habe, war das Fenster aufsperren, alle Wertsachen schnappen und wieder heraus gehen.. Den ganzen Tag haben wir uns nicht mehr getraut in das Zimmer zu gehen, bis unsere anderen Mitbewohner zurueckgekommen sind und uns beruhign konnten, dass stinky granny weg ist. Ab dann wurde nur noch gelueftet, moeglichst wenig Zeit im Zimmer verbracht und gehofft, dass sie nicht wieder kommt! Gott sei Dank war sie sehr viel unterwegs und ist dann auch am naechsten Tag ganz verschwunden.
Seitdem ist das Hostel wieder in Ordnung :D
Am Freitag sind wir dann auch zur Bank gegangen um unser australisches Konto zu eroeffnen.. Das war ein sehr witziges Erlebnis, die Mitarbeiter sind alle so locker und kein bisschen spiessig. Unser Berater hat mit uns Witze gemacht und sass ganz locker mit seinem Kapuzenpulli vor uns, um in aller Ruhe alles fuer uns zu regeln.
Abends sassen wir nur noch auf der Sonnenterasse unseres Hostels, haben Sterne geguckt (Gruss an Philipp :)) und die Skyline Sydneys bewundert.
Am Samstag sind wir dann mit den Jungs aus Deutschland durch Sydney gelaufen, haben uns das Aquarium angeschaut, in einen Park gechillt und dann weiter zur Bondi Beach gefahren. Im aquarium gabs so ziemlich alles was man sich vorstellen kann zu bewundern, von Seesternen ueber Clownfische (Ich habe sie auch fotografiert, Fabien :P) und Jellyfish zu Haien. Einfach beeindruckend, aber eben nicht Frei-lebend (was bei den Heien wohl von Vorteil ist).
Am Bondi beach begegnete uns ein so traumhafter Strand mit tollem, sauberem Meer und super Wellen! Das einzige Problem war das Wetter, die Sonne hat zwar geschienen, aber insgesamt war es so einskalt, das wir uns relativ bald zurueck gezogen haben und beschlossen haben erst wieder im Sommer (also euer Winter :D) hinzugehen wenn es so richtig warm ist.
Abends sind wir dann etwas tanzen gegangen, wo wir unserem Hostel-Besitzer als Fotograf begegnet sind. Der Abend war ganz gut bis Simone aufgetaucht ist ;)
Aber weil die Musik nicht gerade gut war sind wir dann froeh wieder abgehauen und haben uns dann im Hostel noch in die Kueche gesetzt und Karten gespielt. Ein Schotte hat sich dann zu uns gesetzt und uns alle in Grund und Boden geredet, was aber dennoch sehr lustig war! Gegen 5 Uhr letzte Nacht wollten wir dann endlich schlafen gehen, als zwei der mitgereisten Deutschen aufgestanden sind, um ein Taxi zum Flughafen zu nehmen und weiter zu traveln, bis wir sie verabschieden konnten sind wir dann noch wach geblieben.
Und haben heute dann erstmal ausgeschlafen. Jetzt sitzen wir im Internet Cafe um unseren Lebenslauf zu schreiben, denn schon morgen haben wir einen Termin mit Patrick, der uns dabei helfen kann einen Job zu finden und unseren Lebenslauf aufpolieren kann.
Ausserdem werden wir m0rgen hoechst wahrscheinlich unseren Flug nach Cairns oder Townsville festmachen, wo wir hinwollen, um Fruit picking zu machen...
Mittwoch, 2. September 2009
Ankunft
Ja, ich habe es geschafft! Ich bin in Sydney angekommen.
Der Flug ueber knappe 20 std hat sich ganz schoen gezogen, aber wir sind gut gelandet. Heute morgen (2.September) sind wir gegen 7 Uhr im Hostel angekommen und hatten erstmal bis Mittags Zeit, erst dann konnten wir einchecken. In der Zwischenzeit sind wir bis zum Hafen gegangen und haben uns den ersten Blick auf das Opera house gegoennt. Es war traumhaft, traumhaft, aber unglaublich. Es ist schwer zu begreifen so weit weg von den Lieben zu Hause zu sein. Momentan kommt es mir eher vor wie Urlaub aus dem ich in 2 wochen wieder zurueck bin, aber so ist es nicht. Ich werde hier sein, bis Ende April und es wird gewiss eine tolle Zeit. Denn schon heute haben wir unmengen an Leuten kennengelernt, die alle backpacking machen. Das gemeinsame kochen und umherlaufen macht riesigen Spass, aber ist sehr ungewohnt.
Morgen faengt der Workshop der Organisation an, mal sehen was die uns erzaehlen, aber so wie
es aussieht werden wir hoch nach Cairns fliegen und uns dort vorlaeufige Arbeit suchen. Sydney ist zu dieser Zeit doch noch recht kalt, zumindest zu frueher bzw spaeter Stunde. Cairns soll da um einieges waemer sein, es zaehlt zu den tropischen staetden :)
Aber erst einmal wollen wir uns hier einige Tage einleben und umsehen, der Jet Lag macht uns noch zu schaffen, denn wenn man bedenkt, dass es hier 15 vor 10 abends ist und in good old Germanz gerade mal 15 vor 2 mittags ist das schon ein grosser Unterschied...
Ich denke an euch :)
Der Flug ueber knappe 20 std hat sich ganz schoen gezogen, aber wir sind gut gelandet. Heute morgen (2.September) sind wir gegen 7 Uhr im Hostel angekommen und hatten erstmal bis Mittags Zeit, erst dann konnten wir einchecken. In der Zwischenzeit sind wir bis zum Hafen gegangen und haben uns den ersten Blick auf das Opera house gegoennt. Es war traumhaft, traumhaft, aber unglaublich. Es ist schwer zu begreifen so weit weg von den Lieben zu Hause zu sein. Momentan kommt es mir eher vor wie Urlaub aus dem ich in 2 wochen wieder zurueck bin, aber so ist es nicht. Ich werde hier sein, bis Ende April und es wird gewiss eine tolle Zeit. Denn schon heute haben wir unmengen an Leuten kennengelernt, die alle backpacking machen. Das gemeinsame kochen und umherlaufen macht riesigen Spass, aber ist sehr ungewohnt.
Morgen faengt der Workshop der Organisation an, mal sehen was die uns erzaehlen, aber so wie
Aber erst einmal wollen wir uns hier einige Tage einleben und umsehen, der Jet Lag macht uns noch zu schaffen, denn wenn man bedenkt, dass es hier 15 vor 10 abends ist und in good old Germanz gerade mal 15 vor 2 mittags ist das schon ein grosser Unterschied...
Ich denke an euch :)
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