Donnerstag, 24. Dezember 2009

Nach Noosa sind wir also gefahren, um einen alten Bekannten aus Sydney wieder zu treffen. Dominik arbeitet dort. Wir verbrachten die Tage am Strand oder in der suessen Stadt, die ganz viele kleine Geschaefte hat und abends trafen wir uns dann mit Dom. Ausserdem machten wir von Noosa aus den Australia Zoo. Wo Anna und ich sowohl beeindruckt auch als geschockt waren. Natuerlich war es toll Kaenguruhs zu streicheln und Koalas auf den Popo zu hauen (Ja Gero, danke fuer diese Erfahrung :P), aber als wir uns dann eine Tierfuetterung anschauen wollten, kamen wir uns eher wie im Zirkus vor. Die Australier machen anscheinend aus allem eine riesen Show, was wir etwas uebertrieben fanden. Ansonstan war es wohl ein toller Tag, an dem wir vielen australischen Tieren begegnet sind.

Schon nach 3 Tagen ging es dann weiter nach Brisbane, wo Anna die ersten Tage erstmal im Bett verbracht hat, eine kleine Erkaeltung hatte sie. Ich erkundete die Stadt etwas alleine. Als Anna wieder fit war machten wir eine ausfuehrliche Stadtfuehrung durch Brisbane und guckten uns alles moegliche an. Brisbane ist, wie die meisten oder vielleicht alle (??) australische Staedte sehr jung, sauber und schoen!

Wir besuchten einen Markt, die Innenstadt, den Rathausturm (mit weihnachtlich geschmuecktem Aufzug gings hoch...) und das Musuem of modern arts. Abends erkundeten wir das Nachtleben und trafen viele bekannte Gesichter wieder. So koennen wir immer oefter feststellen wir klein Australien doch ist. Nach einer Woche in Brisbane ging es dann weiter nach Surfers Paradise, wo wir als erstes von all den Hochhaeusern erschlagen wurden. So ein kleines Staedtchen mit so vielen Hotels. Unglaublich! Surfers lebt alleiun vom Tourismus und alles ist darauf ausgelegt. Den Strand konnten wir auch dort wunderbar geniessen, waren aber insgesamt froh, nur 2 Naechte dort zu bleiben!

Gestern ging es dann gleich weiter nach Byron Bay, wo wir nun auch 6 Naechte bleiben werden, somit auch fuer Weihnachten. Byron Bay gehoert schon zu New South Wales, wo es Sommerzeit gibt im Gegensatz zu Queensland. Somit sind wir nun immer ganze 10 Stunden vor euch!!
Byron Bay gefaellt mir sehr sehr gut, es ist wieder ein kleines, suesses Staedtchen mit vielen schoenen Cafes, Restaurants, Geschaeften und so weiter. Der Strand ist ebenso der Wahnsinn. AUsserdem treffen wir uns hier wieder mit Leuten aus Tully, die ihr Weihnachten ebenso in Byron Bay verbringen.

Oh ja Weihnachten. Waehrend ihr im ziemlich kalten Deutschland hockt und die uebliche Weihnachtsstimmung verspuehrt, sitzen wir bei ueber 30 Grad in der Sonne, am Strand, unter Palmen. Da faellt es doch schwer sich vorzustellen, dass genau heute Heiligabend ist. Zudem feirern alle ausser Skandinaviern und Deutschen am 25. Weihnachten. Was fuer uns dann heute Abend schwieriger wird. Aber wir werden trotz allem das beste aus unserer nicht-aufkommen-wollenden-Weihnachtsstimmung machen :) In diesem Sinne: Frohe, besinnliche Weihnachten, geniesst die kalten Tage fuer mich mit, wenn ihr an meiner Stelle waert wuerdet ihr es ebenso vermissen ;)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Ein Besuch im Zoo...





Traum See auf den Fraser

Dienstag, 15. Dezember 2009

Whitsunday Islands und Fraser Island

Nun ging es mit dem Segelboot Matador auf hohe See. Drei Stunden lang segelten wir zu den Whitsunday Islands, in einer solchen Schieflage das ich beinahe fuerchtete umzukippen ^^. Doch alleine das und der tolle Ausblick waren ein tolles, befreiendes Gefuehl.Unser erster Halt war Hook Island, wo wir unseren ersten Schnorchelgang hatten. Dieser war jedoch ziemlich enttaeuchend, das das Wasser trueb und die Farben nicht sooo schoen waren. Ausserdem hatten wir die Ehre die tollen Wet Suits zu tragen, die uns vor den gefaehrlichen Quallen schuetzen. Anschliessend ging es weiter zu einem Resort auf Hook Island. Wir warfen den Anker, assen auf dem Schiff, spielten noch einige Spiele und dann hiess es fuer uns und die 8 anderen "Camper" das Segelboot zu verlassen. Waehrend alle anderen in den engen "Kabinen" (eigentlich war es nur ein grosser Raum fuer alle, wo sich je 2 Personen eine Pritsche teilten) schlafen mussten fuhren wir per Motorboot zum Resort an Land und bekamen ein Dorm Room. Einige Stunden sassen wir noch bei tollem Sternenhimmel (!!!) am Strand. Der folgende Tag startete schon um 15 vor 6 morgens und wir fuhren zurueck aufs Schiff, wo uns das Fruehstueck schon erwartete. Bald darauf ging es zum naechsten Schnorchelort, wo die jenigen, die tauchen gehen wollten das auch tun konntan. Anna und ich entschieden uns fuer das einfache Schnorcheln. Diesmal hat es sich auch richtig gelohnt und ich koennte nicht sagen ob mir das Great Barrier Reef in Townsville oder dieser Schnorchelort besser gefallen hat. Unter Wasser versucht man sich so viele Bilder wie moeglich einzupraegen und aufzusauegn, aber sobald man auch nur kurz auftaucht scheint alles wieder vergessen zu sein. Es sind einfach unbeschreibliche Bilder und Eindruecke, die man so sammeln kann!An Bord gab es bald schon Lunch und wir segelten weiter. Mehrere Wendemanoever brachten uns schliesslich zum viel versprechenden Whitehaven Beach. Zuerst mussten wir noch einige Meter ueber einen Berg gehen, umgeben von den nervtoetenden Marchflies und Regenwald kamen wir bald an. Der Weg hat sich gelohnt. Der Strand, das Meer, die Sonne so unglaublich schoen, fast unmoeglich zu wissen, dass es sowas in der realen Welt ginbt...Naja und was habe ich dann gemacht... Mit den Jungs was Fussball gespielt und das am schoensten und weissesten STrand der Welt :D Nur das Wetter macht mir zu schaffen, sodass ich bald lieber ins Meer ging und dieses Wunder geniessen konnte. Im flachen Meer schwamm uns ein kleiner Baby Hai um die Fuesse, der so schnell war ;)Nun wurde es schon bald Zeit zurueck an Bord zu gehen, die Zeit auf dieser Insel verging einfach viel viel viel zu schnell! Mit dem Segelboot ging es zurueck zum Resort mit einer verspaeteten Kennenlernrunde warteten wir auf unser Dinner. Danach spielten wir erneut einige Spiele, bis die ganze Grupper oder die die noch mitkommen wollten zum Resort uebersetzten. Dort unterhielten wir uns alle noch nett in der Bar..Der letzten Tage auf der Matador begann etwas spaeter als der verherige, aber dennoch viel zu frueh. Nach einem letzten Schnorchelgang bei dem ich einige Nemo Fischis gesehen habe :):):) ging es zurueck nach Airlie Beach. Dort wartete die lang ersehnte Lagunen Dusche auf uns, denn an Bord hatte jeder genau eine Minute in einer kaputten Dusche, was nicht so gut funktionierte ;)Den restlichen tag verbrachten wir wartend in der Lagune, bis abends unser Bus nach Hervey Bay abfuhr. 14 Stunden ging es nun Richtung Sueden.Am kommenden Morgen kamen wir in Hervey Bay an, gingen ueber eine Stunde bis in die "Stadt" und suchten uns ein Hostel. Nun buchten wir unseren fraser Trip, der schon am naechsten Tag starten sollte. Schon vor uns waehrend der Bustour stellte sich unsere Gruppe als Choas Truppe heruas. Wir konnten wegen Busproblemen erst 2 Stunden spaeter los fahren. Dann ging es erst per Bus zur Faehre, mit der Faehre zu den Fraser Island und schliesslich mit dem Kleinbus auf die Insel. Schon die ersten Minuten schockten mich, denn die steile Rampe hochzukommen, war nicht ganz so einfach. Aber die Fahrt auf der Insel brachte dann den Hoehepunkt. Die Acvhtebahnfahrt konnte beginnen!!!Da Fraser Island eine der groessten Sandinseln ist, sind logischerweise auch die "Strassen" aus Sand, was uns eine siemliche Schaukeltour einbrachte. Wir wurden regelrecht durch den Bus geschmissen und katten keine ruhige Sekunde im Bus. Schon bald mussten wir dem ersten anderen Auto aus dem Sand helfen, denn diese waren stecken geblieben. Nach den ersten Schocksekunden, ob mir nicht schlecht werden wuerde, musste ich einfach nur noch Lachen. Anna und ich ahben glaube ich die komplette Fahrt durchgelacht und wenn es nicht wegen den Hubbeln war, so war es wegen Phil unserem Fahrer, der die besten Geschichten atemlos durch das Mikrofon verkuendete.Wir durchquerten die Insel und kamen am Strand heraus. Dort fuhren wir so wie viele andere Autos auch, entlang. Der Strand bzw das Meer kann sowieso nicht zum Schwimmen genutzt werden, da es in diesem Meerabschnitt so viele Haie gibt. Also dient der STrand also als Strasse, was auch wesentlich angenehmer zu befahren war, als der lose Sand im Inselinneren. Somit fuhren wir mit den Jeeps den Strand entlang und kamen an der Happy Village heraus, wo es Mittagsessen fuer uns gab. Anschliessend fuhren wir mit den Autos zum Lake Wabby, wo wir einen langen anstrengenden Fussweg zuruecklegten bevor wir den See endlich erreichten. Doch das kuehle schoene Wasser beglich die vorherigen Anstrengungen.Danach ging es zurueck zur Happy Village wo wir usner traumhaftes Schlafquartie beziehen konnten. Das erste Mal ein Zimmer nur fuer Anna und mich, mit eigenem Bad und soooooo sauber :):):) Ein Traum. Es ging zum Dinner und gemuetlichem Beisammensein und schliesslich wurden wir so muede, dass es uns ins Bettchen zog. Waren es die Anstrengungen vom Tag oder einfach nur der Gedanke an ein tolles, gemuetliches Einzelbett??Mit einem leckeren Fruehstueck startete auch der folgende Tag frueh. Es stand viel auf dem Plan:1. India Head: Ein Felshuegel, den man kurz erklimmen muss um einen Versuch zu bekommen Haie zu erblicken. Vor uns das weite schoene Meer, links und rechts von uns der lange weite Strand von Frase Island. Das Wasser an den Klippen war so schoen klar, dass man bis auf den grund schauen konnte. Haie bekamen wir leider nicht zu Gesicht...2. Maheno Shipwreck: Dieses Schiff war schon im ersten Weltkrieg aktiv, wurde von japanern aufgekauft und bei der Ueberfahrt nach Japan ist es auf den Fraser gestrandet und bis heute dort geblieben. Ein unglaublich gropsses, langes Schiff!3. Eli Creek: der groesste Rinnsall vom Landesinnere ins Meer. Jeden Tag werden Tausende Liter von kuehlem, frischen Quellwasser ins Meer befoerdert und das in einem der trockensten Kontinente der Welt!4. Luch um Central Station und ein anschliessender Spaziergang mit Erklaerungen zu Planzen und Tierwelt.5. das wohl schoenste der Tour: Lake Birrabeen. Bis doirt hin wurde es der heftigste Weg per Bus. Doch letzlich hat es sich gelohnt., Wir kamen am sop schoenen See an, das Wasser klar und kuehl, der Strand schoen weiss und ach ich weiss auch nicht. Wieder unbeschreiblich! Zu Hause freut man sich auf den Liblarer See, aber dieser See auf den Fraser war wie das Paradies. Ausserdemw aren wir so die einzige Grupper dort.Anschliesend ging es im Eiltempo zurueck zur Fahre, die wir nur knapp erreichten. Dann ging es auch schon zurueck nach hervey Bay, wo wir eine weitere ruhige eher langweilige Nacht verbrachten und am naechsten Morgen frueh nach Noosa aufbrachen.
Jetzt muss ich leider weiter, mein Bus nach Brisbane faehrt in 10 Minuten... Berichte ueber Noose folgen sowie ein paar weitere Bilder... :)
Der India Head auf Fraser: Ausblick auf die Haie???
Das Shipwreck auf Fraser

Der lang ersehnte Lake Wabby auf Fraser


Die Strassen der Fraser Island








Der Blick auf den weissesten und schoensten Stand, den ich je gesehen habe
Sprung zum Schnorcheln :D




Poser Bild beim Whitehaven Beach






Der Sonnenuntergang an Bord der Matator vor den Whitsunday Islands







Aussicht von Townsville auf die Magnetic Islands








Tauchgang in Townsville









Samstag, 5. Dezember 2009

Townsville/ Airlie Beach

Nun ist es endlich losgegangen, das Reisen.
Unsere erste Station war Townsville, dort sind wir fuer 4 Tage geblieben. Am unserem Ankunftsabend waren wir noch im Kino: Newmoon- die Fortsetzung von Twilight... :)
Wir waren auf den Magnetic Islands, wo wir nur am tollen Strand gechillt haben, die Sonne und das Meer genossen haben. Achja, in Australien hat auch die Stinger Saison angefangen, das bedeutet, dass man nur in abgesicherten Bereichen schwimmen sollte. Wenn man ausserhalb dieser Bereiche schwimmen geht kann es sein, dass man den Jellyfischen begegnet, das sind Quallen, die einen toedlich stechen koennen. Also halten wir uns auch immer schoen brav daran!
Nach dem schoenen Strand sind wir dann auf Koalasuche gegangen. Zuerst siemlich erfolglos, sodass wir alle 4 schon gar keine Lust mehr hatten, aber dann ploetzlich habe ich den kleinen Suessen Koala da im Baum sitzen sehen :):) Unser erster freilebender Koala!!!
Am 2. Tag in Townsville sind wir auf ein Boot gegangen und ganz weit aufs Meer raus gefahren. Dort draussen sind wir dann tauchen gegangen. Nach anfaegnlichen Schwierigkeiten und nachdem Tabea und Steph schon abgebrochen hatten, waren Anna und Ich endlich am Grund des Meeres angekommen (ca 7 m tief an dieser Stelle). Nach ein paar Uebungen mit unserem tauchlehrer, wie zB Den Atemschlauch aus dem Mund nehmen, einige Sekunden warten, wieder rein und das Wasser rauspusten, oder Wasser in die Taucherbrille laufen lassen und dann wieder rauspusten, konnte es endlich losgehen! Wir schwammen am Reef entlang und genossen die tollen Farb- und Lichtspiele sowie all die tollen Fische um uns herum. Ich kam mir vor wie im Film und alle war so unglaublich unreal... Aber total gut!!
Als der Sauerstoff weniger wurde, sind wir aus dem Wasser bekamen Lunch und dann gings ans Schnorcheln. Achja, da konnte ich die grandiose, gewonnene Einmal- Unterwasserkamera benutzen (Danke Kjg :D)
Am letzten vollen Tag in Townsville hiess es dann erneut Abschied nehmen, diesmal von Tabea und Steph... Doch trotzdem genossen wir den verbliebenen Tag weiterhin.

Am DOnnerstag ging es dann per Bus weiter nach Airlie Beach, von wo aus wir die Whitsunday Islands machen wollen. Leider ist es momentan so busy hier, dass viele Hostels ausgebucht sind und die Touren logischerweise auch. Also muessen wir noch bis morgen warten und dann gehts endlich los, 3 Tage Traum-Segeln..
Mit den Hostels hatten Anna und ich auch wiedermal Glueck, nachdem wir eine Nacht im ziemlich schoenen Magnums untergekommen waren, waren diese fuer die naechsten tage komplett ausgebucht. Nun hiess es einen neuen Plan zu machen. Das planen wurde uns schnell abgenommen, nachdem uns Vicot ein Franzose ansprach ob wir eine Unterkunft suchen wuerden. Da er in einem Hostel arbeitet mit Freunden und 2 seiner Freunde momentan die Segeltour machen waere da Platz. "Die Rezeption muss das ja nicht wissen, ihr gebt mir einfach das Geld, die Jungs freun sich nichts bezahlen zu muessen waerend ihrer Abwesenheit und ihr habe eine guenstige Unterkunft mit eigenem Zimmer..."- wie hoert sich das an?? Super natuerlich. Wir haben uns das dann mal angesehen und jetzt bleiben wir bis Sonntag dort fuer 15 $ die Nacht :)
Bis wir morgen dann an Bord gehen werden wir die Lagune von Airlie geniessen und voll ausnutzen, dass es hier so schoen heiss ist...

Samstag, 28. November 2009

Abschied von Tully

"Regeln in Tully"

1. If he/she is in the kitchen with a book, he/she is a newbie and is not reading at all, he/ she is just listening other people conversations.

2.It doesnt Matter how much u hate the music from Rafters... u will miss it anyway...

3. Never ever talk about BANANAS in the weekend

4. Dont forget familiarize yourself with the fire blanket @ least once a week.

5. U CAN CHECK OUT ANY TIME U WANT BUT U WILL NEVER LEAVE !!!


Jetzt ist es soweit, nach zwei Monaten in Tully wird es Zeit weiter zu ziehen... Wenn ich nun an die Zeit in Tully zurueck denke und an all die unvergesslichen Momente und die tollen Menschen denke fuehle ich die Traurigkeit in mir aufkommen. Anfangs habe ich Tully fuer den langweiligsten Ort gehalten und konnte es kaum erwarten Tully zu verlassen. Aber wenn ich heute,einen Tag vor der Abreise beginne alles wieder zu erleben, wuerde ich am liebsten noch laengere Zeit hier bleiben! Ich habe hier so viele unterschiedliche Menschen getroffen, ueber 2 Monate so viel Zeit mit ihnen verbracht, aehnliche Erlebnisse gehabt und gemeinsam die Wochenenden genossen, dass es mir nun schwer faellt "Goodbye" zu sagen... Auch wenn es durch die Arbeit oft nervenaufreibend und sicherlich nicht alles perfekt war, habe ich mich an das Leben hier sehr gewoehnt und begonnen es zu geniessen. Nach einer so langen Zeit beim traveln an einem Ort ist ein gewisses Alltagsleben aufgetreten und vieles ist zur Routine geworden (wie zB das fruehe aufstehen). Tully ist ein bisschen zu einem zu Hause in Australien geworden mit dem ich viele Erinnerungen verbinde, die ich gewiss nie vergessen werde.
Von der Farmarbeit, ueber Schlangenerlebnise, Skydiving, die Freitagabende im Rafters, die DVDs am (hangover) Samstag, die verrueckten Locals, bis hin zu den anderen Backpackern aus aller Welt!
Doch was solls, morgen gehts weiter, dann geht das Reisen los und ich werde noch viele tolle Orte erleben, aber wahrscheinlich nicht mehr eine so lange Zeit mit denselben Menschen verbringen! Immerhin reisen die Maedels morgen mit ab und wir bleibe noch einige Tage zusammen...
Die Regeln Tullies treffen 100% zu und auch wenn ich mogen frueh aus Tully abreise, werden die schoenen Erinnerungen in meinem Herzen bleiben... :)

Mittwoch, 18. November 2009

Still Tully......

Heute finde ich endlich mal wieder Zeit zum Schreiben.
Seit meinem letzten Eintrag oist viel Zeit vergangen und es ist einiges passiert. Beginnend beim Halloween-Abend… Halloween wird in Australien ausgiebig gefeiert und unser Hostel machte eine Kostuem-Competition. Unser Zimmer entschied sich die Turtles zu machen. Ueber Donatello, Leonardo, MichelAngelo, Rafaello und Franscesco (Nur die treusten Fans wissen, dass es 5 Turtles gab ;)) Der Abend war ein voller Erfolg und ueber sehr viele Zombies und Hexen gab es auch viele creative Kostueme. Im Endeffekt gewannen wir die Dorm Competition J
Am folgenden Samstag hatte Steph unsere liebe Kanadierin Geburtstag und wir bereiteten ihr eine schoene Ueberraschung. Abends gingen wir zum Bull-Riding, welches im Rafters statt fand. All die Locals waren ziemlich gut und wir hatten sehr viel Spass.
Der Sonntag war wiedermal nur zum chillen gedacht, was wir ausgiebig taten. Dann wollte ich meine iPod Musik aufpolieren und bat Franscasca mir ihre Musik zu geben. Gesagt und getan, nur leider war am Ende meine ganze Musik geloescht, somit habe ich nun nur noch die allbekannten Interpreten und italienische Musik. Meine ganzen Schlager sind nun weg L
Am darauf folgenden Wochenede verbrachten wir unseren ersten Rafters Abend ohne Franscesca, unserer lieben Italienerin. Nachdem man sich so sehr an die Menschen hier gewoehnt hat, ist e simmer schwieriger sich zu verabschieden. Vor allem Wenn man hier in Tully so lange Zeit verbracht hat und die Menschen so gut kennen gelernt hat. Das wird, wenn wir in 2 Wochen weiterreisen, auch sehr schwer warden.
Der Abend im Rafters war, wie jede WOche auch nicht so der Brueller, dafuer war der Samstagabend umso besser. Da eine Rave-Party im Bungalow five statt fand waren an diesem Tag auch ausnahmsweise viele Hostel-Leute im Rafters und ein gutter Abend konnte starten J
Jetzt kann ich also weiter springen zum naechsten Wochenende, was fuer uns schon am DOnnerstag ABend began. Da wir unseren ersten Day off hatten, konnten wir schon den Donnerstag mit einem After-work-beer beginnen. All unsere Kolleginen fanden sic him Top pub zusammen und wir genossen einen netten Abend. Freitags konnte ich endlich mal seit Wochen einigen Kram erledigen, ausserdem habe ich einen wundertollen Laden in Tully (ja, unglaublich in Tully gibt es auch schoene Laeden!!) entdeckt.
Abends waren wir zu Maries (Kollgein) Abschiedsfeier eingeladen, die mit ihrem in Tully kennen gelernten Freund nach Neuseeland geht und noch nicht mal weiss, wann sie nach zu Hause nach Frankreich zurueck kommt. Somit waren wir bei einem Local mit ganz vielen Rugby Spielernvon den Tully Tigers, die zu Fabians Abschied (Maries Freund) ihren Kampfspruch aufsagen bze eher vortanzten. (Petra kannst du dich noch an die Reportage ueber diesen Tanz erinnern, der v or jedem Rugby Spiel in Neuseeland gemacht wird… J)Es war ziemlich lustig anzusehen und veilleicht sollten wir das auch mal vor unseren Fussballspielen machen, damit die Gegner vorher schonmal etwas Ansgt vor uns haben ;). Im Anschluss sind wir, wie immer zum Rafters gegangen.
Der Samstag war dann auch wieder ein besonderer Tag, den wir haben eine Disney- Nacht gemacht. Von Tarzan ueber Cinderella war alles dabei und das erste Mal waren alle SItzbaenke des Fernsehbereichs besetzt. AM Sonntag sind Anna und ich auf den Maunt Tzson geklettert. Ja, man kann es wirklich klettern nennen, denn die Wander”wege” waren im Grunde genommen nur Trampelfade, die straight hochgingen und man ueber jegliche Aeste und Steine klettern musste. Garantiert nicht abgesicherte Strecken, einen Weg, den man nicht bei Regen antreten darf und man sich vorher bei der Emergency abmelden muss,wenn man hochgeht! Aber es hat sich nach langem schweisstreibenden Weg gelohnt und wir hatten einen tollen Blick ueber Tully.

Jetzt wo alles Interssante gesagt wurde kann ich auch nochmnal auf die grandiose Arbeit zurueck kommen. An sich gibt es nicht viel zu sagen, nur dass unsere Farm eine andere, kleine Farm aufgekauft hat und wir deswegen mehr Arbeit haben. Vor einigen Wochen hiess es noch, dass wir jeden Freitag nur einen halben Tag arbeiten muessen, doch das steht nun wieder in den Sternen, denn es gibt anscheinend zu viel zutun.. Aber mal abwarten, es wird uns jede Woche spontan mitgeteilt, so wie alles hier spontan ist!
Nachdem es letzte Woche durchgaengig geregnet hat und wir das erste mal die richtiegn, typischen Tully-Regenguesse erlebt haben (Tully= nassester Ort Australiens). Es war ziemlich hart und nervig durch das Wasser zu waten, was uns teilweise bis zu den Knien Stand. Wie man sich denken kann, waren wir komplett durchnaesst und konnten die heisse Dusche kaum erwarten! Uberraschenderweise hat sich das Wetter nun wieder geaendert, den seit dem Wochenede ist es wieder unertraeglich heiss und sonnig. Jeden Tag wird es bis zu 35Grad heiss und wir muessen dabei auch noch auf dem Feld stehen arbeiten und jeden Tag bis zu 20 km das bloede Feld ablaufen.

So wird das jetzt noch knappe 2 Wochen gehen, bis war dann endlich am 29.11. unsere Weiterreise antreten koennen… ENDLICH!!!! Zwei Monate Tully sind wirklich genug und ich kann nur eins sagen: Ich kann keine Bananen mehr sehen!

Sonntag, 1. November 2009

SKYDIVING









Wir als Turtles :)

Halloween
Das Krokodil waehrend der Arbeit






Der schoene Strand in Mission Beach
Unsere Untererkunft in der WWOOFing Famile.. Der Schlafplatz





Montag, 26. Oktober 2009

Jetzt komme ich auch nochmal dazu, etwas auf den Blog zu schreiben. Die Zeit vergeht hier, wie im Fluge...
> Bei der Arbeit haben wir letztens ein Krokodil sehen koenne, es war zwar etwa 20 Meter von uns entfernt und tiefer gelegen, aber immerhin ein echtes, freilebendes, ca 4m langes...
> Eine meiner "Arbeitskollegen und Zimmergenossin (NICHT Anna ;)) hat sich mit dem extrem scharfen deleaving Messer in den Finger geschnitten, die Wunde war total tief und man konnte den Knochen sehen.. Ich hoffe mal, dass es uns nicht passieren wird... Aber es ist ja "nur noch" ein Monat hier mit dem Arbeit.
> Hier hat es letzte Woche angefangen zu regnen.. Also es sind zwar imme noch jeden Tag um die 30 Grad, aber es kann sich hier ganz schoen schnell zuziehen und dann so richtig schuetten.. Naja, dabei stehen wir dann auf dem Feld und muessen weiter arbeiten. Wir bekommen zwar Regenmaentel, aber soo viel bringen die leider auch nicht. AUsserdem muss Peter die erst zu uns bringen per Auto, weil es sonst zu lange dauern wuerde und man sonst schon bis auf die Knochen nass wird. Jedoch sind wir bis er da ist auch schon ziemlich nass.
An sich ist es angenehm den Regen im Gesicht zu spueren, waehrend man sich einen abschitzt, aber es kann auch ganz schoen unangenehm werden!
> Letzten Wochenede waren wir Samstags auf einem Regea Festival. Das ganze Hostel, nein fast ganz Tully war dort, weil hier ja sonst nichts los ist. Es war ziemlich lustig den ganzen unbekannten Bands zu lauschen, auf ner Wiese zu hocken, ein Bierchen zu trinken und richtig abzutanzen. :)
> Dieses Wochenende war dann wieder mehr oder weniger tote Hose hier. Wir waren Freitags wie immer im Rafters, was auch jede Woche dasselbe ist ;) Und Samstags haben wir Maeldes aus dem Hostel (ganz viele Englaenderinnen, Schottin, Amerikanerin, Kanadierin, Italienerin und wir Deutschen) eine Cheese and wine Night gemacht. Mehr muss ich dazu wohl nicht erklaeren.. Nachts sind wir (die ueblichen 6: Franni, Steff, Jen, Tabea, Anna und ich) dann losgezogen um Frannies alte Schuhe auf eine Stromleitung zu werfen. Sie hatte es irgendwo in einer anderen Stadt mal gesehen und wollte das unbedingt mal machen und eben die Schuhe loswerden. Bis wir dann letztlich die Schuhe durch Jen da oben haengen hatten warschon sehr viel Zeit verstrichen :D
Aber das aufregendste an diesem Wochenende war wohl mein Skydiving. Oh ja, schwer vorstellbar aber wahr: die "kleine" flugangst-habende, Achterbahn-meidende Antonia springt aus dem Flugzeug aus 4km Hoehe heraus. Am Sonntag nachmittag gings dann los. Bis dahin schlotterten mir die Knie und mein Herz pumpte den ganzen Vormittag ohne Ende... Wir waren dann ziemlich schnell am Flugplatz, wo mich das kleine Flugzeug schon erwartungsvoll anguckte und alle um mich herum meinten sich ueber mich lustig machen zu muessen ;)
Meine Sprungbegleitung Jeremy wies mich dann erstmal ein, was man im Notfall macht und wie man sich beim Absprung bzw. Landung verhaelt. Als naechstes habe ich ihn aber gleich gefragt wie oft er denn bitte schon gesprungen sei.. :D
Naja aber er konnte es wirklich. Wir stiegen ins Flugzeug und es ging auch gleich los. Die Begleiter machten ihre Witzchen und den anderen wich immer mehr die Farbe aus dem Gesicht (bei mir wars nicht mehr moeglich, die war schon viel frueher weg).
Dann kam der Moment, 4km Hoehe, eine Klappe wurde aufgezogen und wir, Jeremy und ich, durften uns auf die Kante dort setzten. In diesem Moment haette ich alles darum gegeben, auf meinen Vate gehoert zu haben: dass ich alles machen koennte, aber doch bitte nicht Fallschirm springen oder so einen Schwachsinn zu machen... Aber dann sass ich nun da... Auf dem Video kann man mir meine Gendanken ganz genau ansehen... (Ja, lieber Chris Philipp und sonst wer, ich habe mir eine DVD davoin geben lassen :P)
Und dann gings schnell runter. Ohne Jeremy ware ich niermals gesprungen.. 60 Sec Freefall, meine ersten Sekunden stand ich einfach nur unter Schock und dann habe ichs nur noc genossen. Los lassen uns einfach fallen lassen!! Ein Traum! Dann wurde der Fallschirm aufgeacmht und wir gleiteten langsam in kreisenden Bewegungen nach unten.. Die Aussicht war unglaublich, das Gefuehl war hammer und ich habe mich einfach nur wohl gefuehlt!
Die Landung war dann am Strand ebenso erfolgreich wie der ganze Rest!
Ein tolles Erlebnis, was ich jederzeit immer wieder machen koennte! AMAZING :):)
Das war dann also mein Wochenende :)
Und nun bin ich wieder erfolgreich in eine tolle, neue Arbeitswoche gestartet.. :P Bei der Arbeit bin ich jetzt natuerlich mit meinen Gedanken voll bei dem Gefuehl des Fallens, was sich imemr wieder in meinem Kopf abspielt und sich immer wieder toll anfuehlt!

Samstag, 10. Oktober 2009

Das Leben in Tully ( oder vielmehr: die Wochenenden)

Jetzt sind wir schon wieder fast 3 Wochen hier in Tully und die Zeit fliegt nur so dahin..

Die Arbeit versuesst unsere Woche ;), denn ausser dem Arbeiten, einkaufen, kochen, waschen und lesen, bleibt nicht viel Zeit fuer andere Dinge.
Die Wochenenden sind dann die einzigen Tage, wo man ausschlafen und relaxen kann.

An unserem ersten Wochenende in Tully waren wir Freitags im Rafters (die Bar, direkt bei unserem Hostel). Es ist der einzige "Club" hier, doch wir waren so muede von den ersten Arbeitstagen, dass wir nicht lange durchgehalten haben.
Sanstags haben wir dann nur so gechillt und einen Film angeschaut (Into the wild :)) Dieser macht eine solche Lust aufs Reisen, klasse!
Hier im Hostel ist auch ein Pool den wir genossen haben, nur beim ersten Hineinspringen, wusste ich noch nicht dass es sich um Salzwasser handelt.. :D
Am Sonntag wollen wir dann nach Mission Beach fahren, aber da der Bus one way 20$ kostet ueberlegten wir uns eine Alternative: Trampen!
Nach vielen Hin und Her ueberlegen stiefelten wir los. Als wir dann mit viel Verunsichrung den Daumen rausstreckten hielt auch glaich das erste Auto an: Eine Frau mit Kind, also weniger Risiko!
Die Frau, Roxy, wa total freundlich und lieb, wir unterhielten uns die gesamte Fahrt ueber Australien, Deutschlnd, unsere Reise und ihr Leben. Ihr muesst wissen, Australier sind begeisterte Smalltalker. An jeder Ecke, im Supermarkt, in der Bank usw. wird man nach seinem Befinden gefragt.
Roxy fuhr uns also nach Mission Beach und bot uns auch gleich an, uns wieder mit zurueck zu nehemn, was wir dankend annahmen:)
In Mission Beach lagen wir den ganzen Tag faul am Strand und liessen die Sonne auf unsee baeuche scheinen, ausserdem genossen wir das tolle Meer! Schliesslich entschieden wir uns nach North Mission Beach zu gehen, wo wir in ein kleines italienisches Restaurant noch nachtraeglich auf meinen Geburtstag nstossen wollten. Nach einer guten Stunde Strand-Marsch kamen wir auch endlich an. Doch schon etwas spaeter mussten wir wieder den Rueckweg antreten, um unser Rueckfahrt-Taxi zu bekommen. Gesagt, getan und schliesslich geschafft, wenn auch nur knapp ;).Roxy bot uns dann auf der Rueckfahrt auch an uns jederzeit, wenn sie noichmal faehrt mit nehmen zu koennen etc. Also, mit dem Trampen haben wir einen richtigen Gluecksgriff gelandet!
Dies war somit dann auch die erste richtige Erfahrung mit dem easy-going Life der Australien. (Abgesehen von Nachrichten auf offenen Ladentueren mit "Back in a minuite, oder Auto- Computermaeuse in Banken, mit bunten Girlanden an den Decken und Kapuzenpullis statt Anzug und Krawatte!)

Das naechste Wochenende sollte dann mit einem Abend im Rafters beginnen(nach einer ganz normalen, langweiligen Arbeitswoche, abgesheen von dem fruehen aufstehen). Doch der Barbesitzer, Nathan hat dies ein bisschen veraenert, indem er uns einen Job in der Bar angeboten hat. Also haben wir an dem Freitag in der Bar gearbeitet. Ob das jetzt regelmaessig sein wird, ist noch nicht klar. Das ist alles etwas lockerer, wenn er einen braucht, fragt er einfach nach.
Am Samstag konnten wir dann freiwillig fuer die Farm arbeiten, was wir nach der langen Bar-Nacht dankbar abgelehtn haben und lieber ausschlafen wollten. Da man in Tully und dessen Umgebung nicht besonders viel machen kann, haben wir dann auch nur gechillt, den Pool genossen und Filmchen geschaut. Am Sonntag fand dann noch ein Tischtennis turnier statt, wo die Asiaten all ih koennen unter Beweis stellen konnten ;).

Naja und dann ging auch schon wieder die Arbeitswoche los, die etwas auregender werden wollte. Schliesslich sehen wir bei der Arbeit ziemlich viele unterschiedliche Tiere an und um die Baeume herumkriechen, am haeufigsten sind dabei die Juwelen-Spinnen, grosse Heuschrecken, giftgruene Froesche, vorbeihuepfende Kaenguruhs, Eidechsen und Ratten. Doch vergangene Woche konnte ich das erste Mal eine erfahrunf mit Schlagen machen. Zuest in eine ueber ein Meter lange Schlange ueber den Boden Gehuscht, wir dachten es waere ein Taipan gewesen, der einen in einer halben Stundetoeten kann. Doch letzlich erklaerte uns Peter, dass es nur eine ungefaehliche Schlange gewesen sein kann. Aber trotzdem lag mir bzw auch den anderen Maedels der Schock noch in den Knochen, als ich dann ein Blatt abschneiden wollte, kam eine flinke Tree-Snake herausgeschossen und versuchte ihren Baum mit aller Macht zu verteidigen, ausserdem guckte sie mich mit ihren grossen, schwazen Knopfaugen estaunt an, sodass ich sie einfach in Frieden lies.Aber das wars dann auch schon wieder mit den aufregenden Geschichten der Arbeit. Es ist weiterhin aetzend so frueh aufzustehen und ebenso anstrengend in der Hitze zu arbeiten (vor allem weil es jeden Tag waermer wird- immerhin geht es hier auf den Sommer zu), aber man gewoehnt sich daran und ich bin auch nicht mehr ganz so muede nach der Arbeit.. :)
Gestern, am Samstag konnten wir uebrigens auch arbeiten gehen, was wir dieses Mal auch taten, es war richtig easy mit langen Pausen und nur Stringing, zu dem war es auch noch sehr bewoeklt und deswegen nicht ganz so anstrengend!

Achja, heute hat es hier das erste Mal seit Monaten geregnet, aber es ging nur ueber 10 Minuten. In Tully warten alle auf Regen, weil dann die Bananen schneller wachsen und es logischerweise auch mehr Arbeit gibt. Ausserdem ist es komisch hier ueber Monate keinen Tropfen Regen zu haben, denn Tully ist der naesseste Ort Australiens.


Naja jetzt gehe ich mich mal wieder, weiter ausruhen und meinen restlichen Sonntag geniessen, bevor es morgen wieder so frueh losgeht!
Achja, meine Adresse hier ist: :)

Antonia Wildenburg

Banana Barracks

50 Butler Street

4854 Tully, QLD (Queensland)

Australia

Dienstag, 29. September 2009

Bananen Plantage

Seit fast einer WOche arbeiten wir nun also auf der Bananen Plantage.
Dies bedeutet fuer uns einen sehr stressigen Tag: Um 5 Uhr morgens stehen wir hier auf, um den Buss zu bekommen (vielmehr holt uns der Farmer mit einem Kleinbus vom Hostel ab). Wir sind insgesamt 10 Maedels, die dort arbeiten. Anna und ich wurden nur dazu geholt weil wir so gross sind, einen Vorteil, den man also davon hat ;)
Jeden Tag muessen wir verschiedenste Arbeiten erledigen. Unsere Hauftaufgae ist das delieven ( Blaetter antfernen), manchmal muessen wir dann noch stringing machen (die Baeume so befestigen, dass sie nicht umkippen und die Stauden beschneiden, sehr selten steht dann noch planting an (also neue Baeume pflanzen). Jede Arbeit geschieht auf dem Feld, also zumeist in der heissen Mittagssonne. Jede Stunde haben wir eine kurze Trinkpause und alle 2 Stunden haben wir eine halbstuendige Essenspause. Aber die reine Arbeitszeit betraegt 8 Stunden. Wir verdienen ca18 $ pro Stunde, wo aber noch Steuern abgezogen werden muessen.
Ohne Hut, Sonnencreme und Gummistiefel waere diese Arbeit wohl kaum zu erledigen, aber so ist es einigermassen ertraeglich. Es ist zwar sehr anstrengend, und auf den meisten Farmen wird diese Arbeit von Maennern erledigt. Die Frauen packen normalerweise in Fabriken. Doch ich bin froh auf dem Feld zu sein, zwar ist es koerperlich haerter, aber dafuer ist ma an der frischen, australischen Luft.
Der Tag ist jedoch insgesamt sehr stressig, denn wenn man dann gegen 4 Uhr Nachmittags zurueck kopmmt muss man erst einmal duschen, sich noch um das Essen kuemmern und dann moeglichst froeh wieder schlafen, damit man den naechsten Tag ganz gut uebersteht. Das heisst, wir haben nicht besonders viel Zeit fuer uns und das Leben hier in Tullz betshet fast nur aus Arbeiten. Also werden wir das wohl auch die naechsten 2 Monate weiter machen, damit wir Geld zum weiterreisen sparen koennen.

Nun werde ich auch wieder ins Bettchen gehen und die Tage mal versuchen es hinzubekommen ueber unser Wochenende zu berichten :)

Mittwoch, 23. September 2009

WWOOFing- Woche und Tully!

Nun sind die 1,5 Wochen des WWOOfings zu Ende und ich bin froh, dass es so ist ;)
In dieser Woche sollten wir ueber Gartenarbeit (kleinen Baum vom Gras befreien, Erde in Blumentoepfe nachgeben und Koreander pfluecken), Fenster mit zusammen geschneiderten Moskitonetzten behengen, Regale bauen, putzen (was nichts oder nicht lange etwas gebracht hat), einkaufen bis hin zur Kinderbetreuung alles machen.
Oft haben wir uns gelangweilt und mussten selbst auf Nadine (die Mutter) zugehen, um nach weiterer Arbeit zu fragen. Es gab insgesamt wenige Highlights in dieser Woche, aber was soll man auch ohne Strom und fehlenden Nachbarn erwarten??
Die Kinder waren anstrengend und kaum erzogen, das Haus war dreckig und unkomfortabel und unser Schlafplatz war alles andere als ruhig und bequem.

Wenn tagsueber nicht die Kinder zum Nerven gekommen sind, waren es nachts die Tiere, die uns wachgehalten haben.
Von den schoenen Schmetterlingen und Sunbirds (eine Art Kolibri) abgesehen, gab es Moskitos, Ratten und die unglaublich nervenauftreibenden March Flies.
In den letzten zwei Naechten konnte Anna kaum schlafen, weil sie immer eine Ratte gehoert hat. Am letzten Tag wurde diese dann auch endlich gefangen.. :D Obwohl ich eigentlich dachte, dass es Einbildung war und deswegen nicht auf die Geraeusche gehoert habe ;) DOch Ratten duerfen in diesem Gebiet nicht getoetet werden, weil sie wohl unter Artenschutz stehen??? ALso wurde diese nur "deplaziert"
Das Tier- Highlight war jedoch wohl, als ich meine Jogging-Hose anziehen wollte, etwas klnistern hoerte und schliesslich eine ca 7 cm grosse Heuschrecke an meinem Fuss hervor kam. Ihr koent euch wohl gut vorstellen wie ich geschrieen habe...
Anna hat sich gleich mit erschrocken, aber ueber den Grund dann eher gelacht. Bis sie selbst etwas in ihrer Hose spuerte, sich erschrak und schrie bis sie feststellte, dass dies der Bommel zum enger-stellen war.. :D
Zweimal hatten wir die Moeglichkeit selbst (und ohne Kinder!!) nach Mission Beach einkaufen zu fahren. Und ja, ich bin gefahren! AUf der linken Seite, auf verlassenen STrassen und mit einem Automatik-Wagen, der einem Kleinbus aehnelte... Anfangs war es ziemlich hart, sich auf der linken Seite zu halten und Anna musste mich oft nach Kurven auf die Seite hinweisen. Nach einiger Zeit ging dies aber dann besser.
In Mission Beach sind wir dann fuer die Familie ihren Organic Kram kaufen gefahren, haben uns selbst mit Zuckerbomben vollgestopft und schliesslich noch etwas an dem endlos weiten Sandstrand entspannt!
Bei der ersten Farht dorthin haben wir uns etwas verfahren, aber scliesslich doch zurecht gefunden. Auch wenn wir Angst hatten den Weg nicht zu finden. Denn wir hatten nunmal nur die aufgemalte Karte von Nadine und keine Moeglichkeit sie im Notfall irgendwie telefonisch zu erreichen.
Abends lagen wir meistens schon um halb 8 nach dem Essen und Spuelen im Bett, weil es fuer uns nichts mehr zutun gab und erst recht keinen Strom, der die stockfinstere Nacht irgendwie aufgehellt haette. Morgens ging es dann mit Kindergeschrei spaetenstens um 8 wieder los!
Doch einmal konnten wir mit Julia (einer 24- jaehrigen, ausgewanderten Deutschen) zu einer "Party" gehen. Wir haben uns sehr ueber diese gut-klingende Abwechslung gefreut, bis wir nach einer 5 km langen Hinfahrt, einem Marsch durch den Creek (kleiner Fluss) und dem endlos- erscheinendem Fussweg bis hin zu Karys Haus feststellen mussten, dass insgesamt nur 10 alte Omas und Opas dort waren!
Das einzig Interessante war das herumhuepfende Kanguruh, welches von der Familie fuer die Wildnis wieder aufgepeppelt werden soll. Ausserdem hat Kary lustigerweise ein Schimpfwort nach dem anderen gesagt, was ihrer Meinung nach an dem von ihrer fucking Muttersprache her gegebenen Sprachgebrauch laege.
Des Weiteren hat Kary mit ihrem auch ca 70-jaehrigen Freund einen Joint nach dem anderen geraucht, natuerlich nur selbst angebautes Gras!! Wie selbst verstaendlich wurde das vollzogen.
Dieser Abend war dann aber doch eher eine Enttaeuschung, denn er hat sich gezogen wie Kaugummi. Julia konnte nichts besser, als ihrem Gespraechspartner von all den Spirituellen Highlights zu erzaehlen und uns damit ziemlich zu langweilen ;)
Somit war diese Woche dann auch schon vorbei und wir waren froh, als wir vor Nadine unseren Wunsch geaeussert haben am Diensteg (22.) nach Tully zu gehen. Sie bot uns dann gluecklicherweise auch noch die Fahrt doerthin an.

Also kamen wir hier gestern, ziemlich erledigt von der letzten Woche hier in Tully an, um hier nach Jobs zu suchen. Wir wurden dann gleich an unserer Wunsch- Hostel auf den Boden der Tatsachen zurueck geholt, denn alle auf der so genannten Working- Liste warten schon ueber 5 Wochen auf Arbeit und es stehen ueber 17 Leute darauf!
Also beschlossen wir, hier zwar alles moegliche zutun und zu suchen, aber vorerst nur fuer 3 Uebernachtungen zu zahlen. Denn schliesslich wird es mal Zeit selbst Geld einzubringen!
Nach einem ziemlich ernuechternden Geburtstags- Rundgang durch Tully und der verzweifelten Suche nach einem Job bekamen wir eben von der Rezeption eine glueckliche und gute Nachricht: Ab morgen (24.9.) koennen wir auf einer Banana- Plantage anfangen, bei einem Farmer namens Peter (was fuer ein toll klingender Name :)). Wir haben gleich das Hostel um eine Woche verlaengert und werden uns die Farm samt Arbeit morgen ansehen. Unsere Plaene sehen jedoch vor fuer virca einen Monat hier zu arbeiten!
Das wird wohl ziemlich anstrengend denn wir werden wohl auf dem Feld, also draussen eingestzt. Zwar muessen wir nicht wie die Jungs die 80 kg schweren, mit Bananen gefuellten Behaelter tragen, aber dennoch irgendetwas sinnvolles tun. Mal abwarten!
Wir werden morgen mit vielen anderen aus unserem Hostel um halb 6 Uhr morgens von einem Bus in Tully aufgesammelt und werden dann voraussichtlich bis 3 oder 4 Uhr nachmittags dort arbeiten. Wie viel Geld wir bekommen oder wie viele Tage wir in der Woche arbeiten wissen wir noch nicht, aber das werden wir wohl morgen erfahren! :)

Auf einen weiteren erfolgreichen Tag und einen ueberraschend tollen 32 Stunden Geburtstag!! :):)

Sonntag, 13. September 2009

Cairns und WWOOFing

Es ist Sonntag Nachmittag und es gibt wieder vieles Neues zu berichten!
Am Freitag ging unser Flieger von Sydney nach Cairns. Jedoch stellte sich nicht der Flug, sondern das zum Flugafen kommen als Herausforderung dar. Wir bestellten ueber die neuen Rezeptionistinnen einen Shuttle Bus vom Hostel zum airport, als der Shuttle Bus kam, um uns einzusammeln stellte der Fahrer nur fest das wir die falschen Tickets haben und uns nicht mitmnehmen konnte. Wir mussten uns neue Tickets ausstellen lassen und auf den naechsten Shuttle bus warten. Doch dieser hatte Verspaetung und es wurde allmaehlich knapp mit dem Fliegen.. Denn eine Stunde vor dem Flug werden die Check In Schalter geschlossen und es war nur noch eine dreiviertelstunde Zeit bis zum besagten Termin. Wir riefen uns ein Taxi, was wesentlich schneller zum Flughafen kommen wuerde, naehmlich in ca 20 Minuten. Dieses lies sich dann auch noch Zeit, die Nerven lagen blank und wir waren sehr sauer auf die Rezeptionistinnen. Koennt ihr euch das vorstellen: Ich vor einem FLUG habe nur Angst vor dem Nicht-Hinkommen!?
Genau zur letzten Minuten haben wir es zum Flughafen geschafft ud konnten seit Stunden der Aufregung das erste Mal richtig durchatmen.
Der Flug war soweit in Ordnung ud ging schnell vorbei. Das Hostel in Cairns hatten wir schon vorgebucht und mussten nur noch irgendwie dorthin kommen, dies klappte dann auch ueberraschend gut mit einem Shuttle bus ;)

Als wir endlich im Hostel ankamen, stellten wir schnell fest, dass es zum verherigen Hostel echter Luxus war: geraeumige, ordentliche, saubere Zimmer und Badezimmer, ein grosser Pool, viele Palem, eine grosser Innenhof, der fuer den Aufenthalt diente und eine tolle Kueche!
Wir waren begeistert, lernten schnell eine Mitbewohnerin kennen, die uns dann allerdings berichtete, dass es weitaus schwieriger ist ind diesem Hostel anschluss zu finden. Sie, Maaria ist alleine Unterwegs, hatte Heimweh und konnte sich einfach nicht zum Weiterplanen aufraffen. Wir konnten das zwar nachvollziehen, aber dennoch war es schwer zu verstehen, denn in dieser Situation waren wir bisher noch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es zu zweit einfacher ist auf andere Leute und Gruppen zuzugehen, als dass man da alleine hockt.
Uns war dies aber relativ egal, denn wir wuerden nur bis Sonntag frueh im Hostel und in Cairns bleiben.
Am Samstag machten wir uns einen ganz entspannten Tag, lasen Buecher und lagen einfach nur mal in der sehr heissen Sonne am Pool herum.
Abends wollten wir gemuetlich etwas kochen und stiefelten um 6 Uhr zum einkaufen los, was wir allerdings nicht beachteten waren die Oeffnungszeiten! Anders als in Deutschland oder Sydney, schlossen die Supermaerkte in Carins schon um 4 Uhr nachmittags. Wir brauchten sehr lange um einen Supermarkt zu findne, der 24hour service hat.
Spaeter setzten wir uns zu einer Gruppe Backpacker, die aus Frankreich, England, Deutschland, der Scjhweitz und Schweden waren. Wir spielten Gitarre, sangen und tranken etwas Wein. (Ganz tolles KjG-Feeling ;))Wir jeden dieser Gruppe sollte es der letzte Abend in Cairns werden, denn alle wollten am Sonntag nach Mission Beach weiter, um dort ein Auto zu kaufen, Jobs zu suchen oder oder oder..
Am Sonntag frueh mussten wir schon um 6 Uhr aufstehen um den Bus nach Mission Beach zu bekommen. In Mission Beach angekommen, stellten wir fest, dass wir keinen Handy Empfang hatten und nu keine Ahnung hatten wie wir unsere WWOOFing Familie erreichen koennten. WIr suchten lange Zeit nach einer Telefonzelle und riefen dort an, aber Nadine hatte anscheinend auch keinen Empfang, wir quatschen auf die Mailbox und warteten. Geschlagene 2 Stunden sassen wir dort und suchten nach Nadine, die wir niergends auftreiben konnten, wir riefen nochmal an und erreichten sie auch endlich. Wir beschrieben ihr wo wir waren und sie sammelte uns schliesslich dort ein!
Wir assen mit ihr, ihren Kindern und Mann Benjamin zu Mittag und machten uns anschliessend auf zu dem Haus.
Es war eine lange Fahrt ueber abseits gelegene Strassen, vorbei am Beach, an dem wir kurz hielten. Als die Strassen immer enger und holpriger wurden konnten wir uns langsam auf das Neue einstellen. Um uns herum begann der Regenwald und nun standen wir vor einem "Haus", das sich wohl eher als Blechhuette beschreiben laesst. Eine Kueche, kleine zusammengelegene Schlafzimmer, einem kleinen Tisch und das Aussengelaende. komplett von Regenwald umgeben, fanden wir uns auf einer Wiese wieder, die mit einem Tipi besetzt ist und einer Garage neben dem "Haus" hat. Wir konnten waehlen ob wir im Tipi oder im so genannten Loft schlafen wollen, wir entschieden uns, nach der Aussage dass das Tipi nicht wasserdicht ist fuer die loft in der Garage. Das zu beschrieben ist etwas schwierig: es ist als eine Art erhoehung gebaut auf der ein arrangiertes groesseres Holzbrett liegt, was uns zu tragen hat. Wir haben dort fuer unsere beiden Matrazen Platz gefunden und werden dort ohne Tuer, Tor oder sonstigen Abschluessen zum Rgenewald schlafen.
Nadine erklarte uns schnell, das sie weder Internet, Telefon noch sonstige Elektrizitaet hat. Die Teilette steht im Garten, abseits vom Haus gelegen und ebenfalls ohne Tuer zum Regenwald versehen. Das es dort fliessendes Wasser gibt hat und anschliessend schon stark gewundert ;)
Der Platz hinterm Haus, dient als Terasse mit Dusche und Waescheleine versehen und als Garten mit Gemuesegarten und Kompostanlage etc bestueckt.
Es ist im moment schwer zu beschreiben wie ich mic fuehle, denn diese "Welt" stellt ein komplettes Gegenteil zu meinen zu Hause, zu dem was ich/wir kennen dar. Momentan laesst sich meine Gefuehlslage wohl recht gut als geschockt beschreiben, aber wir werden abwarten wie es sich weiter entwickelt. Je nachdem wie es us geht, wie die Familie ist und wie wohl wir uns fuehlen, werden wir entscheiden wie es weiter geht. Wir werden es als Erfahrung, als Abenteuer sehen, was fuer einige Tage wohl recht gut auszuhalten ist.
Wir muessen einfach positiv denken und schauen was die naechsten Tage bringen, jedenfalls werden wir den Kopf nicht haengen lassen!
Achja wie wir jetzt zum Internet gekommen sind: ca 5 km entfernt ist eine Art Hof, wo bekannte von Nadine wohnen, diese haben sowohl Internet, Telefon, als auch Strom. Mal schauen wie oft wir es schaffen hierher zu kommen ;)

Freitag, 11. September 2009

Nur eine ganz kurze Info:

Wir haben ein WOOFing Angebot in Mission Beach!! Am Sonntag werden wir zu der Farm kommen und dann fuer 2 Wochen erstmal dort gegen Arbeit umsonst unterkommen...

Donnerstag, 10. September 2009

Die vorerst letzten Tage in Sydney

Endlich schaffe ich es nochmal zu schreiben.. Hier ist irgendwie immer so viel los, das man selten dazu kommt.
Jedenfalls haben wir jetzt unsere Weiterfahrt geplant: Morgen Abend werden wir nach Cairns fliegen und uns dort Arbeit suchen. Der Flug nach Cairns dauert 3 Stunden, was so unglaublich ist, denn auf Der Karte Australiens sieht es doch nach einem so kleinen Schritt aus. Und wenn man bedenkt, dass wir von Koeln aus nur 2 Stunden nach Mallorca bruacht, merkt man erst wie goss die Entfernungen in Australien sind, das wird sehr leicht unterschaetzt!
Nachdem wir den Flug fest hatten, haben wir uns gleich beim WWOOFing angemeldet (Willing Workers On Organic Farms). Das bedeutet das man freie Unterkunft und Essen bekommt gegen 4-6 Stunden Arbeit am Tag auf deren Farm, also uebliche Haus- oder Gartenarbeiten und so weiter.. Wir haben 20 Bewerbungen geschriebn und bissher ca 7 Absagen bekommen.. Hoffentlich klappt das noch. Ansonsten werden wir ein Working Hostel suchen, die uns Fruit Picking Jobs vermitteln koennen :)
Mal abwarten...

Die letzten Tage waren wir eigtl nur unterwegs, haben uns Sydney weiter angeschaut und einige Dinge weiter geplant. Wir haben versucht fuer eine Mitreisende Muffins zu backen, die fast auf dem dahin schmelzenden Plastikblech kaputt gegangen waeren, aber gott sei dank haben wir das noch rechtzeitig erkannt ;) Meike hat sich uebrigens gefreut und sogar alles gegessen, wass Anna und ich fuer unmoeglich hielten, weilder Teig noch nicht mal gut geschmekct hat :D
Ausserdem waren wir an einem Abend noch sehr lange feiern, bis ca halb 6.. Also koennt ihr euch sicherlich vorstellen, das es echt witzig war.
Gestern Abend wollten wir dann durch den Botanischen Garten Sydneys zum Opera House und Harbour Bridge gehen um dort den Sonnenuntergang zu sehen.. Fuer den Sonnenuntergang waren wir dass etwas zu spaet, konnten aber dennoch ganz tolle Bilder machen.. Der Botanische Garten war auch sehr toll, mitten in einem 4 Millionen Stadt ist so ein grosser Park, das man nicht mal mehr die Autos hoert. Alles ist so sauber, gepflegt.. So tolle Pflanzen und Tiere, wie Kakadus und Flughunde etc.. Alleine dieser "Garten" war schon ein Erlebnis fuer sich, das sie gelohnt hat.
und dann der Blick auf das Opera House mit der dahinter auftauchenden Harbour Bridge, ein Traum. Wir wollten dann noch auf die tolle Beleuchtung warten (oder wie Torben sagen wuerde, auf die Laser Show :D) , aber es wurde so kalt, das wir es nicht lange ausgehalten haben...
Danach haben wir dann nur noch gekaocht, Karten gespielt und einen Film im TV Room geschaut, bis wir dann total muede ins Bett gefallen sind.

Sydney ist eine tolle Stadt, die es sich wirklich lohnt zu sehen. Vor allem gibt es hier so viel zu sehen, weil alles hier so riesig ist. Aber bei dem Abenteuer, das wir noch vor uns haben, sind wir doch froh morgen weiter zu kommen und nach mehr Neuem zu suchen. Da wir wissen, dass wir bestimmt noch zweimal hierher kommen werden (an Silvester und bis zu unserem Ruckflug) faellt der Abscheid von dieser Stadt nicht allzu schwer.. Das schwierige wird der Abschied von den Leuten, die man in der letzten Woche so gut kennen und schaetzten gelert hat. Denn da weiss man nie, wen man wann oder ueberhaupt wieder sieht. Doch an solche Abschiede muss man sich hier wie bereits gesagt gewoehnen. Wir werden fuer unseren Teil unseren Weg finden und schauen was uns die Zukunft, der naechste Monat bzw auch schon der naechste Tag hier bringt. Denn egal was kommt, alles was passiert ist nicht vorauszusehen und so spontan wie es in Deutschland gar nicht funktionieren wuerde!

Danke fuer all eure Kommentare ich freue mich ueber jeden einzelnen und vor allem wenn meine Oma den Weg zum Pc findet :)

Sonntag, 6. September 2009

Endlich habe ich mal wieder etwas Zeit schoene Dinge der letzten Tage zu schreiben ;)
Wir sind immernoch in Sydney, haben die Workshops in der Office hinter uns. Natuerlich alles auf Englisch, aber das war eingetnlich kein Problem. Am Donnerstag, unserem ersten "ganzen" Tag in Australien sassen wir tagsueber in dem Tarvelworks buero und durften uns alles ueber Land Leute und die Arbeit anhoeren, es war recht informativ aber anstregend zu folgen (wie gesagt es war alles auf Englisch ;)). Abends waren wir erstmals in Sydney feiern, mit den anderen Deutschen aus unserer Gruppe. Ausserdem war ein Australier dabei, der uns viel ueber das Land erzaehlen konnte. Aber das stellte sich als teures Ereignis dar, denn nur fuer ein Bier bezahlt man 5$, man darf auf der Strasse auch keinen Alkohol trinken und wenn man es doch tut kann dabei eine Strafe von 150$ heraus kommen. Aber es war trotzde eine gelungene Partz-Nacht.
Am folgenden Tag mussten wir dann unser Hostel wechseln, da wir ein Angebot am Flughafen bekommen haben von einem Hostel, dass sehr guenstig ist, entschlossen wir uns dorthin zu gehen.. Zu Beginn wirkte alles sehr gut undfuer den Preis absolut in Ordnung,a lso buchten wir direkt fuer eine Woche. Aber dann ging es los mit den Schlechten Nachrichten: Ein Zimmer, in dem einige Deutsche schlafen, hat ein Bad voller Kakerlaken.. (Gott sei Dank waren/sind wir nicht betroffen, was wir natuerlich direkt voller ekel geprueft haben! :D), Die Matrazen auf den Zimmern sind so duenn, dass man das nicht wirklich vorhandene Lattenrost ganz genau spueren kann! Aber dennoch war es soweit okaz, bis wir dann auf unser Zimmer gekommen sind und es so erbaermlich gestunken hat, dass wir am liebsten schreiend heraus gelaufen waeren... Der Grund: Eine Oma, die wir stinky granny getauft haben, lag mit in unserem Zimmer. Auf einem Bett mit komplett schwarzen Fuessen... Das einzige was ich in dem Zimmer gemacht habe, war das Fenster aufsperren, alle Wertsachen schnappen und wieder heraus gehen.. Den ganzen Tag haben wir uns nicht mehr getraut in das Zimmer zu gehen, bis unsere anderen Mitbewohner zurueckgekommen sind und uns beruhign konnten, dass stinky granny weg ist. Ab dann wurde nur noch gelueftet, moeglichst wenig Zeit im Zimmer verbracht und gehofft, dass sie nicht wieder kommt! Gott sei Dank war sie sehr viel unterwegs und ist dann auch am naechsten Tag ganz verschwunden.
Seitdem ist das Hostel wieder in Ordnung :D
Am Freitag sind wir dann auch zur Bank gegangen um unser australisches Konto zu eroeffnen.. Das war ein sehr witziges Erlebnis, die Mitarbeiter sind alle so locker und kein bisschen spiessig. Unser Berater hat mit uns Witze gemacht und sass ganz locker mit seinem Kapuzenpulli vor uns, um in aller Ruhe alles fuer uns zu regeln.
Abends sassen wir nur noch auf der Sonnenterasse unseres Hostels, haben Sterne geguckt (Gruss an Philipp :)) und die Skyline Sydneys bewundert.
Am Samstag sind wir dann mit den Jungs aus Deutschland durch Sydney gelaufen, haben uns das Aquarium angeschaut, in einen Park gechillt und dann weiter zur Bondi Beach gefahren. Im aquarium gabs so ziemlich alles was man sich vorstellen kann zu bewundern, von Seesternen ueber Clownfische (Ich habe sie auch fotografiert, Fabien :P) und Jellyfish zu Haien. Einfach beeindruckend, aber eben nicht Frei-lebend (was bei den Heien wohl von Vorteil ist).
Am Bondi beach begegnete uns ein so traumhafter Strand mit tollem, sauberem Meer und super Wellen! Das einzige Problem war das Wetter, die Sonne hat zwar geschienen, aber insgesamt war es so einskalt, das wir uns relativ bald zurueck gezogen haben und beschlossen haben erst wieder im Sommer (also euer Winter :D) hinzugehen wenn es so richtig warm ist.
Abends sind wir dann etwas tanzen gegangen, wo wir unserem Hostel-Besitzer als Fotograf begegnet sind. Der Abend war ganz gut bis Simone aufgetaucht ist ;)
Aber weil die Musik nicht gerade gut war sind wir dann froeh wieder abgehauen und haben uns dann im Hostel noch in die Kueche gesetzt und Karten gespielt. Ein Schotte hat sich dann zu uns gesetzt und uns alle in Grund und Boden geredet, was aber dennoch sehr lustig war! Gegen 5 Uhr letzte Nacht wollten wir dann endlich schlafen gehen, als zwei der mitgereisten Deutschen aufgestanden sind, um ein Taxi zum Flughafen zu nehmen und weiter zu traveln, bis wir sie verabschieden konnten sind wir dann noch wach geblieben.
Und haben heute dann erstmal ausgeschlafen. Jetzt sitzen wir im Internet Cafe um unseren Lebenslauf zu schreiben, denn schon morgen haben wir einen Termin mit Patrick, der uns dabei helfen kann einen Job zu finden und unseren Lebenslauf aufpolieren kann.
Ausserdem werden wir m0rgen hoechst wahrscheinlich unseren Flug nach Cairns oder Townsville festmachen, wo wir hinwollen, um Fruit picking zu machen...

Mittwoch, 2. September 2009

Ankunft

Ja, ich habe es geschafft! Ich bin in Sydney angekommen.

Der Flug ueber knappe 20 std hat sich ganz schoen gezogen, aber wir sind gut gelandet. Heute morgen (2.September) sind wir gegen 7 Uhr im Hostel angekommen und hatten erstmal bis Mittags Zeit, erst dann konnten wir einchecken. In der Zwischenzeit sind wir bis zum Hafen gegangen und haben uns den ersten Blick auf das Opera house gegoennt. Es war traumhaft, traumhaft, aber unglaublich. Es ist schwer zu begreifen so weit weg von den Lieben zu Hause zu sein. Momentan kommt es mir eher vor wie Urlaub aus dem ich in 2 wochen wieder zurueck bin, aber so ist es nicht. Ich werde hier sein, bis Ende April und es wird gewiss eine tolle Zeit. Denn schon heute haben wir unmengen an Leuten kennengelernt, die alle backpacking machen. Das gemeinsame kochen und umherlaufen macht riesigen Spass, aber ist sehr ungewohnt.
Morgen faengt der Workshop der Organisation an, mal sehen was die uns erzaehlen, aber so wie es aussieht werden wir hoch nach Cairns fliegen und uns dort vorlaeufige Arbeit suchen. Sydney ist zu dieser Zeit doch noch recht kalt, zumindest zu frueher bzw spaeter Stunde. Cairns soll da um einieges waemer sein, es zaehlt zu den tropischen staetden :)
Aber erst einmal wollen wir uns hier einige Tage einleben und umsehen, der Jet Lag macht uns noch zu schaffen, denn wenn man bedenkt, dass es hier 15 vor 10 abends ist und in good old Germanz gerade mal 15 vor 2 mittags ist das schon ein grosser Unterschied...
Ich denke an euch :)

Freitag, 28. August 2009


Noch dreimal schlafen dann ist es soweit: Mein Abenteuer Australien beginnt!
Mein Rucksack ist gepackt, die Abschiedsfeier vorbereitet, alle Adressen notiert und dann geht's los. Ich bin aufgeregt, nicht einmal der Flug bereitet mir Sorgen, sondern das, was danach kommt.
Wo werde ich hingehen, was werde ich wo wie lange machen? Finde ich Arbeit? Werde ich mich zurechtfinden und die Heimat nicht allzu sehr vermissen? Bekomme ich die Möglichkeit all meine Träume zu verwirklichen?

All das spielt sich in meinem Kopf ab und jedes Mal steigen Tränen in meine Augen, aber es ist natürlich nicht nur die Angst, sondern auch die Vorfreude auf das Neue, das Unerwartete und Unbekannte!